Startseite Kontakt Impressum zurück

Sonstiges Oktober bis Dezember 2007


19. Dezember 2007 / BM Florian Witt

Neues Löschfahrzeug für die Löschgruppe Palmersheim

Ein neues Fahrzeug ist wahrscheinlich für jede Feuerwehr ein echtes Highlight. Und so war es für die Kameraden der Löschgruppe Palmersheim eine Selbstverständlichkeit, dass man aus der Abholung einen kleinen "Betriebsausflug" macht.

Am Montag, dem 03.12.2007 war es dann endlich soweit. Elf Kameraden der Löschgruppe machten sich zusammen mit Peter Pesch und Rolf Stupp von der Wehrleitung sowie Ralph Brüders von Seiten der Stadtverwaltung zur Firma Ziegler nach Giengen an der Brenz auf.

Nach einem leckeren Mittagessen vor Ort, bei dem die Suppe von der Chefin persönlich serviert wurde, konnten wir endlich einen ersten Blick auf unser verfrühtes Weihnachtsgeschenk werfen. Die meisten kamen aus dem Staunen nicht mehr raus…

Dienstags wurden von der Fa. Ziegler noch kleinere technische Änderungen am Fahrzeug vorgenommen. Anschließend folgte eine sehr ausführliche Werkseinweisung für die Maschinisten auf alle wichtigen technischen Geräte und Funktionen des Fahrzeugs. Für unsere Löschgruppe eine echte Umstellung, wenn man bedenkt, dass wir bis jetzt ein TSF zur Verfügung hatten.

Nach dem anschließenden Mittagessen machten wir uns dann auf den Heimweg, bei dem mehrere Maschinisten bereits in den Fahrgenuss kamen.

Zum Schluß ein kurzer Überblick über die technischen Daten:

Es handelt sich um ein LF 10/6 mit permanentem Allradantrieb und Single-Bereifung. Als Fahrgestell dient ein Mercedes Atego 925 mit 250 PS.
Die Beladung ist auf die Belange der Löschgruppe Palmersheim und des Löschzugs 3 abgestimmt und stark auf Wasserförderung ausgerichtet.
So verfügt das Fahrzeug über einen 800 Liter fassenden Wassertank, eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe sowie eine Tragkraftspritzenpumpe vom Typ "Ultra Power 2". Es sind B-Schläuche mit einer Gesamtlänge von ca. 600 Meter verlastet.
Weiterhin gehören unter anderem Schaumausrüstung, Stromerzeuger, Lichtmast, Tauchpumpe, Kettensäge, Trennschleifer und Absturzsicherung zur Ausrüstung.

Also heißt es jetzt für uns: Üben, üben, üben…

Ein Termin zum Vormerken:

Die Fahrzeugeinweihung findet am Samstag, den 17.5.2008 nach dem Freundschaftwettbewerb in Palmersheim statt.

LF 10/6

8. Dezember 2007 / OBM Bernd Fritz

Führungswechsel in der Löschgruppe Niederkastenholz - Eine Ära geht zu Ende -

Im Rahmen der Nikolausfeier am 08.12.2007 wurde HBM Toni Cöllen mit der Silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Euskirchen ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte Kreisbrandmeister Udo Crespin die geleistete Arbeit.

HBM Toni Cöllen trat 1966 in die FFW Euskirchen, LG Niederkastenholz ein und wurde nach erfolgreicher Absolvierung der notwendigen Lehrgänge vor 22 Jahren zum stellvertretenden Löschgruppenführer bestellt.
Seit vielen Jahren hat er zusätzlich die Aufgabe des Sicherheitsbeauftragten im Löschzug 3 und in der gesamten FFW Euskirchen wahrgenommen. Darüber hinaus wirkte er auch in der Ausbildung der FFW Euskirchen, zuletzt im Rahmen der Sprechfunkausbildung mit. Während seiner gesamten Dienstzeit ist er seinen Kameraden im Bezug auf Einsatzbereitschaft, Engagement und Sozialverhalten stets ein Vorbild gewesen.

Auch sein Wirken im Rahmen der von der Feuerwehr organisierten Aktivitäten für unseren Ortsteil lässt keine Wünsche offen. So war und ist er stets in der ersten Reihe zu finden, wenn es darum geht, unsere Kirmes, den Martinszug und den Seniorennachmittag vorzubereiten oder andere anfallende Arbeiten zu verrichten.

Im Anschluss an diese Auszeichnung vollzog der Leiter der Feuerwehr Peter Pesch den Wechsel im Amt des stellvertretenden Löschgruppenführers. Mit Wirkung vom 01.01.2008 übernimmt OBM Frank Bädorf diese Aufgabe.

HBM Toni Cöllen scheidet im Februar nach erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus und hat versprochen, auch aus dem Unruhestand, der Feuerwehr mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

Verabschiedung HBM Toni Cöllen

26. November 2007 / StBI Rolf-Peter Stupp

Fachausbildung zum "Atemschutzgeräteträger"

AGT-Lehrgang 2007

23. November 2007 / StBI Peter Pesch

Ehrung von verdienten Feuerwehrangehörigen für 25-jährige bzw. 35-jährige aktive Mitgliedschaft

Zu einer Feierstunde hatte Bürgermeister Dr. Friedl verdiente Feuerwehrangehörige für Freitag, den 23.11.2007, in die Florianstube der Feuerwache der Stadt Euskirchen eingeladen.
Im Beisein der Ratsmitglieder Matthias Krebs (CDU), Josef Schleser (SPD) und Gerd-Dieter Krause (UWV), des Kreisbrandmeisters Udo Crespin, des stellv. Leiters der Feuerwehr Rolf Stupp, des Ersten Beigeordneten Thomas Huyeng und des Fachbereichsleiter Günter Wolf würdigte Dr. Friedl insgesamt zehn Angehörige der Freiw. Feuerwehr der Stadt Euskirchen für ihre 25-jährige bzw. 35-jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr. In seiner Laudatio bedankte er sich persönlich, sowie im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Euskirchen, für den unermüdlichen, langjährigen und gefährlichen Einsatz dieser Feuerwehrangehörigen zum Wohle der Bürger der Stadt Euskirchen.
Ausdrücklich betonte er, dass eine gut funktionierende Freiwillige Feuerwehr im Zusammenspiel mit der Hauptamtlichen Wache auch in Zukunft Garant für das hohe Sicherheitsniveau in der Stadt Euskirchen sein werde.
Anschließend überreichte er jedem Jubilar die von Innenminister Dr. Ingo Wolf persönlich unterzeichnete Ehrenurkunde des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Peter Pesch, heftete jedem Jubilar dann das entsprechende Ehrenzeichen an die Uniform. Weiterhin erhielt jeder Jubilar aus der Hand des stellv. Leiters der Freiwilligen Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Rolf Stupp, noch ein Geschenk der Stadt Euskirchen in Form einer Armbanduhr.
Das letzte Ehrenzeichen für 35-jährige aktive Mitgliedschaft konnte Stadtbrandinspektor P. Pesch jedoch nicht selbst überreichen, da er in diesem Jahre ebenfalls auf eine 35-jährige Dienstzeit zurückblicken konnte. So steckte ihm Bürgermeister Dr. Friedl persönlich das Ehrenzeichen an.
Wie schon seit Jahren klang der Abend bei einem hervorragenden 3-Gang-Menü, welches wieder von Georg Vassilliere und Hana Pesch zubereitet worden war, aus.

Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Euskirchen wurden geehrt:

  1. Hauptbrandmeister Wilfried Krebs, Frauenberg
  2. Unterbrandmeister Josef Langen, Billig
  3. Unterbrandmeister Norbert Lessenich, Stotzheim
  4. Hauptfeuerwehrmann Udo Pohl, Billig
  5. Hauptfeuerwehrmann Horst Rheindorf, Frauenberg
  6. Hauptfeuerwehrmann Hans-Dieter Schmitz, Euskirchen
  7. Unterbrandmeister Siegbert Waldenburg, Euskirchen

Für 35-jährige aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Euskirchen wurden geehrt:

  1. Unterbrandmeister Paul Barthel Halberg, Euskirchen
  2. Hauptfeuerwehrmann Jakob Piatka, Euenheim
  3. Stadtbrandinspektor Peter Pesch, Stotzheim
Jubilare 2007
v.l.n.r. Stadtverordneter Krause, Stadtbrandinspektor Stupp, Unterbrandmeister Waldenburg, Hauptfeuerwehrmann Schmitz, Stadtverordneter Schleser, Unterbrandmeister Halberg, Stadtverordneter Krebs,  Hauptfeuerwehrmann Piatka, Unterbrandmeister Lessenich, Unterbrandmeister Langen, Hauptfeuerwehrmann Rheindorf, Hauptbrandmeister Krebs, Bürgermeister Dr. Friedl, Fachbereichsleiter Wolf, Stadtbrandinspektor Pesch, Erster Beigeordneter Huyeng

4. November 2007 / BOI Klaus-Peter Neuburg

Fachausbildung zum "Maschinisten für Löschfahrzeuge"

Ihre Fachausbildung zum "Maschinisten für Löschfahrzeuge" absolvierten 13 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Euskirchen. Der erfolgreiche Abschluss dieses an 4 Wochenenden durchgeführten und insgesamt 41 Stunden umfassenden Lehrganges ist Voraussetzung für die sichere Bedienung der in den Feuerwehrfahrzeugen eingebauten Feuerlösch-Kreiselpumpen und Tragkraftspritzen.

Der Lehrstoff, der von Lehrgangsleiter, Brandoberinspektor Peter Neuburg und seinem 6- köpfigen Ausbilderteam vermittelt wurde, umfasste von den physikalischen Grundlagen für die Wasserförderung über Motorenkunde, Bedienung, Wartung und Pflege der vielfältigen Feuerwehrpumpen bis hin zur Wasserförderung über lange Wegstrecken in Theorie und Praxis alles, was an Grundwissen für den Einsatz der hochtechnisierten Feuerwehrpumpen unabdingbar ist.

Nach der erfolgten Abschlussprüfung, bei der das erlernte Wissen an mehreren, in den Erftauen simulierten Wasserförderstrecken überprüft wurde, zeigte sich Stadtbrandinspektor Peter Pesch äußerst zufrieden über das hohe Leistungsniveau der Lehrgangteilnehmer.

Im Rahmen eines geselligen Beisammenseins in den Räumen der Euskirchener Feuerwache konnten die frischgebackenen Löschfahrzeug-Maschinisten ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen.

Am Lehrgang haben mit Erfolg teilgenommen:

Uwe Beijkirch, Marcus Floß, Christian Hösgen, Marco Hunkirchen, Sascha Kaiser, Ludwig Meurer, Michael Münchrath-Stockem, Bernd Poensgen, Andreas Schöpfer, Thomas Schreiber, DennisThomaidis, Ralf Unterstetter, Andreas Vogel

Gruppenbild

27. Oktober 2007 / OBM Markus Neuburg

Reservistenübung der Bundewehr in der "Nike-Stellung"

Am vergangenen Samstag veranstaltete die Reservistenkompanie Bonn/Wachtberg der Bundeswehr eine Reservistenübung auf dem Gelände der "Nike-Stellung" im Billiger Wald. Hier galt es, das die Teilnehmer an einem breiten Spektrum in einzelnen Stationen fortgebildet wurden. Hierzu zählten z.B. der offene Häuserkampf, Funkausbildung (verschleiern und verschlüsseln), Sanitätsausbildung, Minen- und Kampfmittelsuche, usw.
Darüber hinaus stellte die Feuerwehr Euskirchen - Löschzug Zentrum - auch ein Station, die sich in vier Unterpunkte aufteilte. Hier wurde den Teilnehmern ein Einblick in die Technik und Möglichkeiten einer Einsatzleitung bei der Feuerwehr vermittelt. Dazu wurden die Einsatzleitwagen 1 und 2 mit dem dazugehörigen Anhänger TEL aus- und entsprechend vorgestellt.
Weiterhin hatten die Teilnehmer die Möglichkeit im Bereich der Technischen Hilfe einmal einen 10 t LKW mittels Greifzug über ein Hindernis zu ziehen. Dies erforderte bei dem ein oder anderen schon einen gewissen Kraftaufwand. Zusätzlich konnten sie an dieser Station auch den Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät ausprobieren.
Als Abschluss für jede Gruppe stand dann die Brandbekämpfung mit den verschiedenen Löschgeräten auf dem Programm. Dieser erfolgte dann an einem Demofeuer vom Feuerlöscher über die Kübelspritze bis hin zum Schnellangriff.

Zur Verpflegung wurden die Kollegen der Feuerwehr, wie bei der Bundeswehr so üblich zum "feldmässigen Essen" eingeladen.
Die Resonanz der Teilnehmer war entsprechend groß und auch durch die mitgebrachte Technik und Ausrüstung begeistert. Hier hat man nun auch einmal wieder einen entsprechenden Stein zur Zusammenarbeit im Einsatzfall zwischen der Feuerwehr und Bundeswehr gelegt.

Eingesetzte Fahrzeuge Feuerwehr Euskirchen:

Löschzug 1:

  • ELW 1
  • ELW 2 mit FwA - TEL
  • TLF 16/25
  • RW 2

Beginn: 07:00 Uhr

Übungsende: 17:00 Uhr
Fahrzeuge
Mittagessen
Funkausbildung
Einmannzelt
Feuer
Löschversuch
Minenauslage

20. Oktober 2007 / Thomas Schmitz (Kölner Stadt-Anzeiger)

"Martinsfeuer" mit viel Qual

Einige Passanten gingen am Samstagnachmittag mit offenem Mund über die Kirchstraße, den Blick gen Himmel gerichtet. An der Martinskirche waren Dutzende Feuerwehrleute im Einsatz, aus dem Turm qualmte es. Auf dem Dach des Kirche stand eine offensichtlich verletzte Frau, die um Hilfe schrie.

Was dramatisch aussah, war kein Ernstfall, sondern die Jahresabschlussübung des Löschzugs Zentrum der Freiwilligen Feuerwehr Euskirchen. Brandmeister Martin Fehrmann hatte auf dem Turm in rund 60 Metern Höhe per Nebelmaschine ordentlich Dampf gemacht. Bei besagter Frau handelte es sich um Heike Weinand, die in der Rolle der neuen Küsterin das Opfer spielte. Ausgedacht hatte sich die Übung mit dem Titel „Martinsfeuer“ der stellvertretende Zugführer Klaus Peter Neuburg.

Die Ausgangslage war folgende: Nach einem Blitzeinschlag kommt es zu einem Schwelbrand im Turm. Passanten machen die Küsterin auf das Feuer aufmerksam. Sie geht in den Turm, die Rettungsleitstelle und der Löschzug werden alarmiert.

Daniel Kurenbach und Dirk Lewin hatten die Aufgabe, mit Atemschutz, Axt und Schlauch den Turm zu erkunden. Allein die Atemschutzausrüstung wiegt 16 Kilogramm. Nach der Übung waren sie dementsprechend geschafft. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es so lange dauert, bis wir oben ankommen. Es ist schwer, sich mit der Ausrüstung in dem engen Turm zu bewegen, zumal es düster und alles total verqualmt war“, sagte Neuburg.

Fluchtweg versperrt

Während die beiden Feuerwehrmänner den Turm erkundeten, flüchtete die Küsterin auf das Dach. Der Weg zurück war durch das Feuer versperrt. Der Wehr blieben zwei Möglichkeiten: die Frau mit einer Fluchthaube über die Treppe zum Turm retten oder aber den Bronto-Skylift einsetzen. Man entschied sich für die Außenrettung. Dirk Brüders platzierte den Teleskopmastwagen neben der Kirche und beförderte seinen Kameraden Thomas Schmitz in die Höhe, wo er Heike Weinand „rettete“. Unten angekommen, wurde sie vom Deutschen Roten Kreuz in Empfang genommen.

Währenddessen wurde das Feuer gelöscht. Sollte tatsächlich einmal der Kirchturm brennen, so Neuburg, würde die Menschenrettung vorgehen. Dann müsste man damit rechnen, dass der Turm einstürze. Mit dem Leiterwagen würde man höchstens das Glockenfenster in 30 Metern Höhe erreichen. „Wir hätten beim Ernstfall den kompletten Bereich rund um die Kirche evakuieren und absperren müssen, damit beim Einsturz des Turms niemand verletzt wird“, sagte Neuburg.

Die Feuerwehr sammelte am Samstag wichtige Erkenntnisse. Die letzte Übung in einem Kirchturm hatte vor 13 Jahren stattgefunden.

Übung 20.10.2007

14. Oktober 2007 / StBI Alexander Rheindorf

100 Jahre Löschgruppe Kirchheim (Programm)

Flyer Kirchheim


zurück