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Sonstiges Juli bis September 2008 |
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12. September 2008 / BM Michael Söte
Übung der LG Kuchenheim zusammen mit der TLK 23-12 des LZ Zentrum
Am Dienstag, den 02.09.2008 führte die LG Kuchenheim zusammen mit dem Teleskopmast mit Korb eine Übung an der ehemaligen Milchversorgung in Kuchenheim durch. Bereits zum zweiten Mal übten die Kameraden aus Kuchenheim zusammen mit den Kameraden des LZ Zentrum das Vorgehen und die Besonderheiten beim Einsatz des TLK im Brandfall.
Zunächst wurden die Kuchenheimer Feuerwehrleute durch die Besatzung des Sonderfahrzeuges theoretisch über Eckdaten des Hubretters, Einsatzgrundsätze und Besonderheiten informiert. Dabei wurde besonders auf die Notwendigkeit einer eigenen Wasserversorgung mit entsprechend Leistungsstarker Feuerlöschkreiselpumpe hingewiesen, die zwingend für den erfolgreichen Einsatz des TLK nötig ist. Danach rückten die beiden Löschfahrzeuge LF 10/6 sowie LF 16 TS der Löschgruppe Kuchenheim nach Alarmierung durch den ELW 1 Kuchenheim zur ehemaligen Milchversorgung an der Willi-Graf-Strasse aus. Gemeldet wurde eine unbekannte Rauchentwicklung.
Nach Erkundung des Gruppenführers Thomas Loben stellte sich folgende Einsatzlage dar: Auf einem Flachdach der Milchversorgung hatte ein Spaziergänger eine Rauchentwicklung festgestellt, die zunehmend stärker wurde. Der Spaziergänger glaubte auch kurz eine Person auf dem Dach gesehen zu haben. Der Gruppenführer erteilte erste Befehle an die Mannschaft, setzte eine Rückmeldung ab und forderte neben anderen Kräften die TLK an.
Das LF 10/6 speiste vom Unterflurhydranten das LF 16 TS, das nach weiterer Erkundung der Aufstellflächen für die TLK, zur Wasserversorgung des Sonderfahrzeuges abgestellt wurde. Der "Brand" konnte schnell gelöscht werden, Personen mussten keine gerettet werden. Die Phantasie des "Spaziergängers" war wohl sehr lebhaft.
Im Anschluss an die Übung wurde diese konstruktiv besprochen. Positiv bleibt zu vermerken, dass die Pumpenleistung des LF 16 TS für den effektiven Werfereinsatzes der TLK absolut ausreichend ist. Allen Beteiligten, insbesondere den Kameraden aus Euskirchen-Zentrum sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt für die gelungene und aufschlussreiche Übung. |
Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:
Feuerwehr Euskirchen:
Löschzug 1:
Löschgruppe Kuchenheim:
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12. September 2008 / BM Michael Söte
Fahrradtour der Löschgruppe Kuchenheim
Am Sonntag, den 24.08.2008 unternahm die LG Kuchenheim eine Fahrradtour. Teilnehmer waren neben den aktiven Feuerwehrangehörigen auch deren Partner und Kinder sowie die Mitglieder der Ehrenabteilung.
Um 11 Uhr startete die Gruppe am Gerätehaus in Kuchenheim. Die Streckenausarbeitung und –führung lag in den Händen des Löschgruppenführers Thomas Loben. Die Strecke konnte in gut 2 Stunden bewältigt werden, sodass gegen 13 Uhr die gesamte Gruppe auf dem Gelände der Gersdorff-Kaserne in Euskirchen die wohlverdiente Stärkung vom Grill sowie im Verlauf Kaffee und Kuchen genießen konnte.
An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an die "Verpflegungsabteilung" und Organisatoren, und nicht zu letzt an Petrus, der ebenfalls mit geholfen hat, dass es ein rundum gelungener Tagesausflug geworden ist.
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6. September 2008 / BI Markus Neuburg
Richtiges Verhalten bei verunfallten Angriffstrupp im Innenangriff – Neue Techniken mit "Loops"
Die Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Zentrum übten am heutigen Samstag
zum 2. Mal in der ehemaligen belgischen Kaserne an der Kommerner Strasse.
Auf dem heutigen Übungsplan standen die Rettung eines verunfallten
Atemschutztrupps unter Einsatz eines Rettungspacks sowie die
Vorgehensweise im Innenangriff mit Hohlstrahlrohren und sogenannten "Loops".
Bei der Rettung des verunfallten Angriffstrupps ging es beim heutigen
Training nicht um eine Crashrettung wie bei der letzten Trainingseinheit,
sondern um die Versorgung des Trupps mittels ausreichender Atemluft am
Unfallort und im Anschluss um die patientenorientierte Rettung. Auch hier
wurde wieder unter realistischen Bedingungen trainiert mit der Hilfe
diverser China-Böller, dem Einsatz der Nebelmaschine sowie diverser
Lichteffekte.
An der zweiten Station die, die Teilnehmer absolvieren mussten wurde die
optimierte Vorgehensweise im Bereich der Innenbrandbekämpfung trainiert.
Auch hier spielte der Einsatz von Hohlstrahlrohren wieder eine große Rolle.
Es wurde den Teilnehmern aufgezeigt, wie man sich auch in engen Räumen mit
einem C-Druckschlauch bewegen kann und sich eine entsprechende Schlauchreserve
mit verschiedenen Techniken zu Nutze macht. Hier spielen die
sogenannten "Loops" eine große Rolle. Dabei handelt es sich um eine
natürliche Rolle, in die sich ein C-Druckschlauch fast schon automatisch
bringt, man muss sich dieses nur zu Nutze machen.
Auch heute freuten sich alle Teilnehmer nach der Strapaze wieder auf eine
frische Dusche, nach dem der Leiter der Feuerwehr sich als Zuschauer sehr
beeindruckt zeigte, mit wie viel Arrangement sich seine Männer in die
einzelnen Übungen hineinversetzten. "Teilweise habe man wirklich das Gefühl
gehabt, es handele sich hierbei um eine reale Situation und er finde es gut, das
sich immer noch so viele junge Leute entsprechend arrangieren und ihre
Freizeit für den Dienst am Nächsten opfern", kommentierte
Stadtbrandinspektor Peter Pesch die Trainingseinheit.
Nun sind die Atemschutzgeräteträger soweit, das sie sich ihrer
bevorstehenden Realbrandausbildung im Oktober bei der Fa. Heat voll und ganz
widmen können. Wir sind sehr zuversichtlich, das die Kollegen gut
vorbereitet sind um dieses Training zu absolvieren. Alle Teilnehmer zeigten
sich trotz der Strapaze begeistert von der Trainingseinheit und freuen sich
auf den 12. Oktober in Düsseldorf. Von diesem Training werden wir natürlich
im Anschluss ausführlich berichten. |
Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:
Feuerwehr Euskirchen:
Löschzug 1:
- ELW 1
- TLF 16/25
- TLK 23-12
- GW-L
Beginn: 09:00 Uhr
Übungsende: 15:00 Uhr |

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31. August 2008 / OBM Bernd Fritz
Mitglieder der Ehrenabteilung geehrt
Am letzten Wochenende im August fand die Kirmes in Niederkastenholz statt.
Nach dem traditionellen "Kirmesherausholen" am Samstagabend wurde bis spät in die Nacht im Festzelt auf dem Bolzplatz getanzt und gefeiert.
Der Sonntag begann mit der heiligen Messe, bei der die beiden neuen Dorffahnen geweiht wurden. Nach der anschließenden Prozession durch den Ort wurde den Gefallenen der beiden Weltkriege mit einer Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal gedacht. Im Anschluss ging es dann ins Festzelt zu einem zünftigen Frühschoppen. 
Dort stand ein besonderer Anlass auf den Programm: 6 verdiente Feuerwehrmänner der Ehrenabteilung wurden durch die Leiter der Feuerwehr Peter Pesch und Alexander Rheindorf sowie unseren Bürgermeister Dr. Uwe Friedl für insgesamt 340 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet.
Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Peter Giesgen und Christian Mahlberg und für ihre 60-jährige Mitgliedschaft Alois Schneider, Willi Schröder, Heinrich Mies und
Willi Ulhaas eine Ehrennadel nebst der entsprechenden Urkunde des Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein Westfalen.
Am Nachmittag stellte die Jugendfeuerwehr des Löschzuges 3 ihr Können bei einer Schauübung unter Beweis. Die Aufgabe eine brennende Feldscheune zu löschen, wurde mit Erfolg gelöst.
Die Kirmes fand ihren Abschluss am Montag beim traditionellen Hahnenköppen mit anschließendem Festumzug durch den Ort. Dabei kamen erstmalig die beiden neuen Schwenkfahnen zum Einsatz. Anschließend wurde der Hahnenkönigsball gefeiert und zu später Stunde die Kirmes bis zum nächsten Jahr begraben. |
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9. August 2008 / BI Markus Neuburg
Richtiges Vorgehen und Verhalten im Innenangriff – Neue Techniken
Die Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Zentrum übten nach einem theoretischen Unterricht in der ehemaligen belgischen Kaserne in mehreren Kleingruppen. Das dreiköpfige Ausbilderteam (BI M. Neuburg, BM U. Schmitz und UBM M. Floß) stellte in den ehemaligen Kasernengebäuden verschiedene Einsatzsituationen recht realitätsnah nach. Beispielsweise musste aus einer brennenden Küche eine 60 kg schwere Übungspuppe gerettet werden. Da in diesem Gebäude die Sicht gleich "0" war, stelle diese Rettung schon eine gewisse Herausforderung dar.
In einem anderen Szenario musste ein verunfallter Atemschutztrupp mittels Crashrettung aus einem eingestürzten Kellerraum gerettet werden. Weiterhin wurden auch Löschtaktiken mit Hohlstrahlrohren, z.B. Sprühimpulslöschverfahren, Temperaturcheck und Flash-Over-Abwehr unter realistischen Bedingungen trainiert.
Zu Anfang wurde den Teilnehmern versprochen, dass kein Auge und T-Shirt trocken bleibe. Dieses Versprechen konnten die Ausbilder halten, es wurde unter realen Sichtbedingungen -dargestellt durch Nebelmaschinen- und diversen Lichteffekten sowie mit Wasser am Rohr geübt. Alle Teilnehmer freuten sich dann nach der Strapaze auf ein frische Dusche.
Auch die Zugführung des Löschzuges zeigte sich als Zuschauer sehr beeindruckt mit wieviel Arrangement sich Ihre Männer in die einzelnen Übungen hineinversetzten. "Teilweise habe man wirklich das Gefühl gehabt, es handele sich hierbei um eine reale Situation", kommentierte Zugführer Gerd Müller die Übung.
Im September wird dann der zweite Teil dieser Ausbildung beim Löschzug Zentrum gestartet, bevor es dann für die erste Gruppe von 12 Feuerwehrmänner zur realen Heißbrandausbildung nach Düsseldorf geht. Dort werden sie bei der Fa. Heat unter realistischen Bedingungen, hier dann auch mit realen Temperaturen, Rauchentwicklung und Flammen ausgebildet. Der Rest des Personals wird dann im Jahr 2009 geschult, damit jeder Atemschutzgeräteträger den gleichen Ausbildungsstand erhält.
Alle Teilnehmer zeigten sich trotz der Strapaze begeistert von der Übung und freuen sich auf die weiteren Ausbildungsteile. |
Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:
Feuerwehr Euskirchen:
Löschzug 1:
- ELW 1
- HLF 20/16
- TLK 23-12
- TLF 16/25
Beginn: 10:00 Uhr
Übungsende: 15:30 Uhr |

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12. Juli 2008 / BOI Gerd Müller
Zwischenübung des Löschzug Zentrum bei der AOK Euskirchen
Am 12.07.08 führte der Löschzug Zentrum eine Löschzugübung bei der AOK Euskirchen, Kaplan-Kellermann-Straße 6-10 durch.
Zugführer BOI G. Müller und BOI F.J. Floß hatten sich hierfür folgende Lage ausgedacht:
In der AOK Euskirchen wurden am 12.07.08 Überstunden durchgeführt. Um 13.50 Uhr erhielt der Hausmeister einen hausinternen Feueralarm vom Dachgeschoss. Hieraufhin begab er sich sofort ins Dachgeschoss und konnte aufgrund von schon sehr starker Verrauchung nicht in den Flurbereich gelangen. Er veranlasste sofort einen Notruf bei der Feuerwehr und teilte mit, dass sich noch 2 Personen im Dachgeschoss befinden würden.
Aufgrund dieser Notrufmeldung wurde seitens der Leitstelle unverzüglich der Löschzug Zentrum alarmiert, der unter der Leitung von BI Jens Keute und HBM F. Flosdorf mit dem ELW 1, HLF 20/16 , LF 16/12 und der Teleskopleiter 23-12 anrückten. Nach Erkundung durch die Einsatzleitung und Befragung des Hausmeisters wurde sofort 1 Angriffstrupp unter Atemschutz per Innenangriff über das Haupttreppenhaus zur Menschenrettung ins Dachgeschoss geschickt.
Über die Teleskopleiter 23-12 wurde der um Hilfe rufende Mitarbeiter aus einem zum Hof hin gelegenen Fenster des Dachgeschosses von einem 2. Angriffstrupp gerettet. Nach kürzester Zeit war auch die 2. Person über das Treppenhaus gerettet, dem Rettungsdienst übergeben und es konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Bereits gegen 14.40 Uhr konnte seitens der Einsatzleitung Feuer aus gemeldet und mit der Querlüftung der einzelnen Etagen begonnen werden.
BOI Müller und BOI Floß zeigten sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden und bedankten sich herzlich bei den vor Ort anwesenden Mitarbeitern der AOK, dass sie das Gebäude als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatten. |
Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:
Feuerwehr Euskirchen:
Löschzug 1:
- ELW 1
- HLF 20/16
- TLK 23-12
- TLF 16/25
Beginn: 14:00 Uhr
Übungsende: 15:30 Uhr |

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