28. Juni 2010 / StBI Peter Neuburg
Brand eines "Fluchtwagens" in Euskirchen
Um 23:22 Uhr ging über den Notruf "112" bei der Leitstelle des Kreises Euskirchen eine Meldung über einen nicht näher bezeichneten "unklaren Feuerschein im hinteren Bereich der Paul-Ehrlich-Straße“ ein.
Aufgrund der Alarm- und Ausrückordnung der Feuerwehr der Stadt Euskirchen wurde zu diesem Einsatz der Löschzug Zentrum alarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges trafen die eingesetzten Einsatzkräfte folgende Lage an:
In unmittelbarer Nähe zu einem Getreidefeld brannte am rechten Fahrbahnrand ein PKW-Kombi in voller Ausdehnung. Eine erste Erkundung durch den Einsatzleiter ergab weiter, dass sich weder Personen im noch in der Nähe des Fahrzeuges befanden und die Fahrzeugtüren auf der Beifahrerseite weit offen standen.
Die enorme Brandintensität und die unmittelbare Nähe zu dem Getreidefeld veranlasste den Einsatzleiter unverzüglich zu einer umfassenden Brandbekämpfung durch Vornahme von zwei C-Rohren unter PA.
Trotz des massiven Einsatz der beiden C-Rohre machten immer wieder aufflammende Brandnester den Einsatz von Löschschaum, erzeugt mittels der auf dem HLF mitgeführten Schaum-Pistole, erforderlich.
Nach gut 15 Minuten konnte die Rückmeldung „Feuer aus“ gegeben werden.
Aufgrund der Situation vor Ort und des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung wurde zur Klärung des weiteren Sachverhaltes die Sicherstellung des Fahrzeuges durch die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten veranlasst.
Fazit:
Aufgrund des beim Eintreffen der Feuerwehr schon weit fortgeschrittenen Brandverlaufs, konnte trotz sofortiger, massiver Brandbekämpfung ein Totalverlust des Fahrzeuges nicht mehr verhindert werden.
Der Einsatz von Löschschaum führte letztendlich zum durchschlagenden Löscherfolg, so dass dennoch nach relativ kurzer Zeit „Feuer aus“ gemeldet werden konnte.
Das Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte (Polizei und Feuerwehr) kann wiederum als sehr gut bezeichnet werden. |