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Einsätze Juli bis September 2010


29. September 2010 / BI Markus Neuburg

Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus - und schon wieder einmal "Glück" gehabt –
Rauchmelder retten Leben

Am Mittwoch wurde der Löschzug Zentrum um 19:14 Uhr zu einem Zimmer-/Wohnungsbrand auf die Kaplan-Kellermann Straße in Euskirchen alarmiert. Die Alarmierung erfolgte nach dem Einsatzstichwort B3.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges stellte der Einsatzleiter eine massive Rauchentwicklung aus einem gekippten Fenster im 3. Obergeschoss auf der Südseite des Mehrfamilienhauses fest. Auf die Frage, ob sich noch Personen in der vermutlichen Brandwohnung befinden, wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, das man dies nicht genau sagen könnte. Jedoch seien die Mitarbeiter des Diakonischen Werkes, welches sich im selben Haus im Erdgeschoss befindet, bereits im Haus unterwegs um das Gebäude zu evakuieren. Weiterhin teilte man mit, das in diesem Haus überwiegend ältere Personen wohnen würden. Auch hier muss man noch einmal ein Lob an die Mitarbeiter aussprechen die genau richtig reagiert haben.

Bei der Erkundung wurde dann festgestellt, das der komplette Hausflur rauchfrei ist und die Brandwohnung über einen balkonähnlichen Flur zu erreichen ist. Hier ging also keine weitere Gefahr durch Feuer und Rauch für
die zu evakuierenden Personen aus.

Kurz bevor sich der mit Atemschutz ausgerüstete Angrifftrupp gewaltsam einen Zugang zur Wohnung verschaffen wollte, wurde den Einsatzkräften die Wohnungstür durch die 72jährige Bewohnerin von innen geöffnet.

Rußgeschwärzt und völlig erschöpft stand die Bewohnerin den Einsatzkräften gegenüber und gab an, dass das Feuer bereits gelöscht ist und sonst nichts passiert ist. Sie habe nur gedacht was piepst den da und war erst der Meinung es handelte sich um Ihre Hörgeräte, welche vielleicht defekt sind, jedoch waren es in Wirklichkeit die Rauchmelder in Ihrer Wohnung. Schnell erinnerte sie sich wieder, als dichter Rauch und Feuerschein aus der Küche drangen, das sie sich eine Mahlzeit zubereiten wollte, welche wahrscheinlich für den Brandausbruch verantwortlich war. Geistesgegenwärtig unternahm sie selber noch Löschversuche mit Wassereimern und Gießkannen und brachte damit auch das Feuer unter Kontrolle.

Die Bewohnerin wurde sofort dem Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Diagnostik in das Marienhospital verbracht.

Der Angriffstrupp löschte die völlig verbrannte Küche noch einmal ab und verbrachte die verbrannten Gegenstände nach draußen.

"Glück gehabt" kann auch bei diesem Einsatz nur wieder sagen. Dadurch das es in dieser Wohnung Rauchmelder gab, konnte auch hier wieder ein Menschenleben gerettet werden. Trotzdem sollte man sich beim Auslösen eines Rauchmelders nicht weiter in Gefahr begeben, den Brandherd suchen oder sogar versuchen, bis zum Ende zu löschen. Wenn Sie den Alarm wahrnehmen und sich Rauch in der Wohnung befindet oder können Sie ihn bereits wahrnehmen, sollten sie sofort die Feuerwehr über 112 zu alarmieren, anschließend einen sicheren Bereich (z.B. auf einem Balkon, im Freien, etc.) aufzusuchen und sich bemerkbar zu machen. Mit dieser Vorgehensweise ist man auf der sicheren Seite.

Zum Abschluss des Einsatzes wurde die Wohnung noch belüftet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Sie ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Rettungsdienst Kreis Euskirchen

  • NEF
  • 2 RTW

Feuerwehr Euskirchen:

  • ELF-K (B-Dienst)

Löschzug 1:

  • HLF 20/16
  • TLK 23-12
  • TLF 16/25

Löschgruppe Stotzheim:

  • TSF-W

Einsatzbeginn: 19:14 Uhr

Einsatzende: 20:30 Uhr

Wohnungsbrand 29.09.2010

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20. September 2010 / OBM Alexander Krüger

Linienbus außer Kontrolle - oder einfach nur "Glück" gehabt

Am Montag den 20.09.2010 wurden die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Zentrum um 12.30 h zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in einem Linienbus auf die Kölner Straße in Euskirchen alarmiert. Die Alarmierung erfolgte nach dem Einsatzstichwort H3.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den Kollegen ein Anblick der Verwüstung. Ein Linienbus war aus der Oststraße kommend in die Kölner Straße stadtauswärts abgebogen. Dabei überfuhr dieser die Mittelinsel der Kölner Straße, entwurzelte dabei einen Baum und brachte eine Straßenlaterne zu Fall die quer über die Straße auf dem Bürgersteig zu liegen kam. Danach berührte er zwei auf dem Seitenstreifen geparkte Fahrzeuge und setzte seine Fahrt über den Bürgersteig fort. Dort fielen ihm mehrere Verkehrspoller zum Opfer. Schließlich kam der Bus wieder zurück auf die Straße, wo er frontal mit einem geparkten Lieferwagen zusammenstieß, dessen Fahrer sich glücklicher weise außerhalb des Fahrzeugs befand. Der Lieferwagen wurde mehrere Meter entgegen der Fahrtrichtung geschoben, bevor der Bus zum Stillstand kam. Ein in Richtung Innenstadt fahrender LKW konnte gerade noch bremsen. Die Fahrerin des Busses wurde beim Zusammenstoß im Beinbereich eingeklemmt. Eine weitere Insassin des Busses erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst betreut.

Mittels eines Rettungszylinders der Größe 1 konnte die Busfahrerin schnell befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Busfahrerin gab an, dass der Bus immer schneller wurde und sie nicht mehr bremsen konnte.

Anschließend  wurden die beiden Fahrzeuge mit schwerem Bergegerät abgeschleppt. Der Bus wurde von der Polizei sichergestellt und soll von einem Sachverständigen untersucht werden. Die Fahrbahnreinigung erfolgte durch den Stadtbetrieb "Technische Dienste" in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Die Kölner Straße blieb während der gesamten Einsatzdauer in beiden Richtungen voll gesperrt.

Fazit: Wäre der Unfall wenige Minuten später passiert hätte dies katastrophale Folgen haben können. Der Weg der Schüler der Nordschule und des Emil-Fischer Gymnasiums zum Bahnhof führt nach Schulschluss eben über diesen Bürgersteig. Nicht auszudenken wenn der Bus eine Schülergruppe erfasst hätte oder sich zum Zeitpunkt des Unfalls Passanten auf dem Gehweg befunden hätten. Die herumfliegenden Trümmer, die Laterne und letztendlich der Bus hätten dort erhebliche Verletzungen verursachen können. Zum Unfallzeitpunkt kam auch kein Gegenverkehr, als der Bus die Fahrbahn kreuzte. Der Fahrer des Lieferwagens kann auch nur von Glück sprechen, dass er sich außerhalb des Fahrzeuges bei einer Auslieferung befand.

Abschließend kann man wohl nur von Glück im Unglück sprechen.  Fortuna sei Dank!

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Rettungsdienst Kreis Euskirchen

  • NEF
  • 2 RTW

Feuerwehr Euskirchen:

  • ELF-K (B-Dienst)

Hauptamtliche Wache :

  • HLF 20/16
  • TLK 23-12

Löschzug 1:

  • ELW 1
  • TLF 16/25
  • GW-Öl

Einsatzbeginn: 12:27 Uhr

Einsatzende: 15:00 Uhr

Busunfall 20.09.2010

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8. August 2010 / StBI Peter Neuburg

PKW in Baugrube an der im Bau befindlichen Ortsumgehung Billig

In den frühen Morgenstunden des 8. August 2010 wurden Teile der Löschzüge 1 und 4 sowie der B-Dienst der Feuerwehr Euskirchen zu einem eher ungewöhnlichen Verkehrsunfall alarmiert.

Ein PKW war aus bisher ungeklärter Ursache beim Abbiegen in einen gesperrten Baustellenbereich an der Einmündung L 178/K 24, in eine ca. drei Meter tiefe Baugrube gefahren. Den auf dem Dach liegenden PKW bemerkte ein vorbeikommender Rollerfahrer und alarmierte gegen 6:15 Uhr die Rettungskräfte. Aufgrund der Auffindesituation konnten trotz Nachschau vom Alarmierenden jedoch keine Angaben darüber gemacht werden, ob sich noch Personen im Fahrzeug befanden, so dass neben den Einsatzkräften der Feuerwehr zeitgleich auch Kräfte des Rettungsdienstes und ein Notarzt zur Unfallstelle beordert wurden.

Auch die unmittelbare Erkundung durch den Zugführer der ersteintreffenden Kräfte des Löschzuges 4 ergab aufgrund mangelnder Sicht ins Fahrzeuginnere keine gesicherten Erkenntnisse über mögliche, im Fahrzeug befindliche Personen. Erst der vorsorgliche Einsatz der auf dem ELF-K des B-Dienstes mitgeführten Wärmebildkamera erbrachte diesbezüglich Klarheit. Weder im Fahrzeug noch in der unmittelbaren Umgebung wurden am Unfall beteiligten Personen festgestellt, so dass das Unfallfahrzeug in Absprache mit der Polizei durch „Manpower“ nunmehr wieder auf die Räder gestellt werden konnte.

Da weder Betriebsstoffe ausgelaufen waren, noch das Fahrzeug selbst eine Gefährdung für andere darstellte, beschränkten sich die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr auf das vorsorgliche Abklemmen der Fahrzeugbatterie.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Rettungsdienst Kreis Euskirchen

  • NEF
  • RTW

Feuerwehr Euskirchen:

  • ELF-K (B-Dienst)

Löschzug 1:

  • HLF 20/16

Löschzug 4:

  • ELW 1
  • TLF 16/25
  • LF 10/6
  • TSF-W
  • GW-S

Einsatzbeginn: 06:20 Uhr

Einsatzende: 08:35 Uhr

VU 08.08.2010


28. Juli 2010 / UBM Ralph Brüders

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L 210

Durch die Rettungsleitstelle des Kreises Euskirchen wurden um 13.24 Uhr die hauptamtliche Wache und der Löschzug 3 der Feuerwehr Euskirchen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L 210 in Höhe des Kreisel Palmersheim alarmiert.

Ein 52-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Bad Münstereifel war aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und zuerst mit der Böschung und dann mit einem Baum kollidiert. Durch die Wucht des möglicherweise ungebremsten Aufpralls wurde der Fahrer so schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt, das er von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage befreit werden mußte. Während der Rettungs- und Stabilisierungsarbeiten durch das Rettungsdienstpersonal und die Feuerwehr wurde der Kleinwagen mit der Seilwinde des HLF 20/16 gegen ein weiteres Abrutschen in die steil abfallende Böschung gesichert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten wurde die L 210 komplett gesperrt und erst nach Rettung des Fahrzeuglenkers und Bergung des havarierten Fahrzeuges wieder durch die Polizei freigegeben.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Rettungsdienst Kreis Euskirchen

  • NEF
  • RTW

Feuerwehr Euskirchen:

  • ELF-K (B-Dienst)

Hauptamtliche Wache :

  • HLF 20/16
  • TLK 23-12

Löschzug 3:

  • TLF 16/25
  • LF 10/6
  • TSF-W
  • GW-S

Einsatzbeginn: 13:24 Uhr

Einsatzende: 14:45 Uhr

VU 28.07.2010

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21. Juli 2010 / OBM Rudi Strutz

Brand im Baumarkt in Euskirchen

Nachdem die Einsatzbereitschaft der beiden Fahrzeuge aus dem vorherigen Einsatz gerade wieder hergestellt war, wurden neben der hauptamtliche Wache, der Löschzug Zentrum, der B-Dienst, die Wärmebildkamera der Löschgruppe Stotzheim sowie der Rettungsdienst des Kreises Euskirchen um 15:17 Uhr zu einem Brand im OBI-Markt Euskirchen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Markt geräumt und es befanden sich nach Rücksprache mit dem Marktleiter keine Personen mehr im Gebäude.

In der Herrentoilette des OBI-Marktes haben unbekannte vorsätzlich Feuer gelegt. Ein Trupp ausgerüstet mit Preßluftatmer und einem C-Rohr hatte das Feuer in wenigen Minuten aus. Schon nach kurzer Zeit konnte der Betrieb im Markt wieder aufgenommen werden.

Nachdem dann die Einsatzbereitschaft der eingesetzten Einheiten wiederhergestellt war, wurden um 16:17 Uhr erneut durch die Leitstelle des Kreises Euskirchen die hauptamtliche Wache und die Löschgruppe Kuchenheim zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Nähe des Schützenplatzes in Kuchenheim alarmiert.

Im Verlauf der Erkundung wurde durch den Löschgruppenführer der Löschgruppe Kuchenheim festgestellt, dass es sich um eine Abraumverbrennung im Garten eines Anwohners handelt. Der Anwohner wurde durch die Polizei Euskirchen angewiesen eine weitere Verbrennung zu unterlassen.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Rettungsdienst Kreis Euskirchen

  • RTW

Feuerwehr Euskirchen:

  • ELF-K (B-Dienst)

Hauptamtliche Wache :

  • HLF 20/16
  • TLK 23-12

Löschzug 1:

  • TLF 16/25

Löschgruppe Stotzheim:

  • TSF-W (Wärmebildkamera)

Löschgruppe Kuchenheim:

  • LF 10/6

Einsatzbeginn: 15:17 Uhr

Einsatzende: 16:50 Uhr

Brand im OBI-Markt amk 21.07.2010

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21. Juli 2010 / OBM Rudi Strutz

Flächenbrand an der BAB A1

Die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Euskirchen wurde um 14.15 Uhr durch die Rettungsleitstelle des Kreises Euskirchen zu einem Flächenbrand an der Autobahn A1 alarmiert.

Aufgrund der extremen Trockenheit ist neben dem HLF 20/16 auch das TLF 16/25 ausgerückt. Auf einer Länge von ca. 200 Meter hatte sich nach Trennschleifarbeiten durch eine Baufirma der Grünstreifen entzündet. Das Feuer wurde mit insgesamt 2 S-Rohren bekämpft. Ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Getreidefeld konnte jedoch verhindert werden.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Feuerwehr Euskirchen:

Hauptamtliche Wache :

  • HLF 20/16
  • TLF 16/25

Einsatzbeginn: 14:15 Uhr

Einsatzende: 15:10 Uhr

Flächenbrand 21.07.2010

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16. Juli 2010 / OBM Rudi Strutz

PKW-Brand auf der Frauenberger Straße in Euskirchen

Am 16.07.2010 wurde um 13.22 Uhr durch die Rettungsleitstelle des Kreises Euskirchen die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Euskirchen alarmiert. Das Einsatzstichwort lautet "PKW-Brand, Frauenberger Straße in Höhe der Mercator-Kaserne".

Aufgrund der extremen Wetterlage (Trockenheit) rückte neben dem HLF 20/16 auch das TLF 16/25 aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand das Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand auf dem vertrockneten Grünstreifen. Aus noch ungeklärter Ursache hatte der Motor Feuer gefangen. Der Grünstreifen war ebenfalls auf beiden Seiten des PKW schon in Brand geraten.

Der Angriffstrupp, ausgerüstet mit Preßluftatmer hatte den Brand mit dem S-Rohr vom HLF 20/16 schnell unter Kontrolle. Um alle Brandnester abzulöschen, wurde der Motorraum zusätzlich mit Schaum geflutet. Für die Dauer der Löscharbeiten war die L 264 in Fahrtrichtung Euskirchen zeitweise voll gesperrt.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Feuerwehr Euskirchen:

Hauptamtliche Wache :

  • HLF 20/16
  • TLF 16/25

Einsatzbeginn: 13:22 Uhr

Einsatzende: 14:45 Uhr

PKW-Brand 16.07.2010

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