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Sonstiges Juli bis September 2010

6. September 2010

Behinderungen von Einsatzfahrzeugen durch gedankenloses Parken

Aus gegebenem Anlass möchte die Feuerwehr der Stadt Euskirchen einmal mehr darauf hinweisen, dass im Ernstfall für die Einsatzkräfte der Feuerwehr jede Sekunde zählt, um getreu dem gesetzlichen Auftrag bedeutende Sachwerte oder Menschenleben zu retten.

Dennoch kommt es immer wieder vor, dass durch gedankenloses Parken einzelner Verkehrsteilnehmer/-innen die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr derart behindert werden, das eine schnelle Hilfe nicht möglich ist (s. Foto). Denn wenn sie sich zunächst einen Zugang zum eigenen Fahrzeug schaffen müssen, sind sinnvolle Sekunden verstrichen, um schnelle Hilfe leisten zu können. Im schlimmsten Fall heißt das, das die Hilfe für denjenigen, der sie dringend benötigt, dann zu spät kommt.

Das Ganze gipfelt aber, wie im vorliegenden Fall, in der Uneinsichtigkeit der Verkehrsteilnehmerin, die dann auch noch Verkehrserziehung betreiben möchte, mit der Maßgabe, man könne ja auch über die Beifahrerseite einsteigen und Sport sei ja schliesslich auch gesund!

Wir möchten mit diesem Artikel die Verkehrsteilnehmer/-innen einmal mehr darauf sensibilisieren, durch ihr Parkverhalten den Einsatzkräften der Feuerwehr den nötigen Freiraum zu schaffen und auch zu lassen, um schnelle Hilfe leisten zu können.

Parken


8. Juli 2010 / OBM Rudi Strutz

Unterweisung der hauptamtlichen Kräfte im Waldfreibad Steinbachtalsperre

Am 08.07.2010 wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Euskirchen durch die Schwimmeister des Waldfreibades Steinbachtalsperre im Umgang mit dem dort stationierten Echolot (engl. fishfinder) unterwiesen.

Dieses Echolot ist während dem Badebetrieb auf einem Boot montiert und dient zum schellen Auffinden von untergegangenen Personen. Ein Echolot funktioniert vereinfacht gesagt mit Sonartechnik. Das heißt es werden kegelförmig über einen Geber Schallwellen ins Wasser abgegeben, die von Hindernissen wie Personen oder Gegenständen reflektiert werden und auf dem Display als heller Punkt angezeigt werden. Aus der Zeit wie lange die Wellen unterwegs sind, werden dann Daten wie Tiefe oder Standort der Gegenstände oder Person(en) bestimmt. Die Bodenstruktur wird auf gleiche Weise wiedergegeben, sogar die Bodenbeschaffenheit läßt sich deuten. Dabei muß man wissen, daß harter Boden das Echolotsignal stärker reflektiert als weicher Boden. Auf dem Display stellt sich dies durch ein großes Graufeld dar, während es bei weichen Boden nur klein ist, da der weiche Boden das Signal förmlich "verschluckt". Dennoch ist auch bei weichem Boden das Signal immer noch deutlich, man muß also keine Angst haben, daß das Echo vollkommen absorbiert wird. In einem Radius von ca. 20 Metern kann der Gewässergrund nach versunkenen Personen oder Gegenständen abgesucht werden.

Das Schwimmerbecken des Waldfreibades wird ausschließlich mit nicht aufbereitetem, natürlichen Wasser betrieben. Aus diesem Grund ist das Wasser sehr trübe und die Sichtverhältnisse sind sehr schlecht.

Im weiteren Verlauf dieser Unterweisung wurde auch der Umgang mit dem Boot, das mit einem Elektromotor angetrieben wird, geübt.

Eingesetzte Fahrzeuge und Einheiten:

Feuerwehr Euskirchen:

Hauptamtliche Wache :

  • HLF 20/16
  • TLK 23-12

Beginn: 09:30 Uhr

Ende: 14:00 Uhr

Unterweisung 08.07.2010

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