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ABC-Zug Euskirchen-Iversheim
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Ausrüstung |
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MSA Auer "Titan" |
Explosionsgrenzen-Warngeräte
Diese Geräte dienen dazu, explosionsfähige Stoffgemische festzustellen. Solche Gemische liegen vor, wenn ausreichend Sauerstoff und ein brennbarer Stoff in Form von Gas, Dampf oder Staub vorhanden sind. Der brennbare Stoff kann also fest, flüssig oder gasförmig sein. Wichtig für die Explosion ist nur, dass der Sauerstoff und der brennbare Stoff im richtigen Mengenverhältnis vorliegen. Die Grenzwerte dieses Mengenverhältnisses nennt man untere und obere Explosionsgrenze.
Ist die untere Explosionsgrenze unterschritten, dann liegt zu wenig brennbares Medium vor. Oberhalb der oberen Explosionsgrenze hat der brennbare Stoff den Sauerstoff weitgehend verdrängt und somit liegt zu wenig Sauerstoff für eine Verbrennung vor. Der Bereich zwischen diesen Grenzen ist der Explosionsbereich.
Der Explosionsbereich ist für jeden Stoff unterschiedlich. Er kann schon unter einem Volumenprozent des brennbaren Mediums in der Luft beginnen.
Explosions-Warngeräte messen mittels eines Vergleichswertes von Methan oder Pentan, ob in der Atmosphäre ein zündfähiges Gemisch vorliegt und warnen die vorgehenden Feuerwehrkräfte rechtzeitig.
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Prüfröhrchen und Simultantest-Sets
Ein Prüfröhrchen ist ein Messgerät, das Konzentrationen von gasförmigen gefährlichen Stoffen und Gütern in der Umgebungsatmosphäre feststellen kann. Dazu wird mit eine Handpumpe eine bestimmte Menge der zu prüfenden Atmosphäre durch das gläserne Prüfröhrchen gesogen. Die Chemikalien in dem Prüfröhrchen verfärben sich bei der Reaktion mit dem nachgewiesenen Stoff in eine festgelegte Farbrichtung. Anhand der Länge der Verfärbung kann die Konzentration des Stoffs in der Umluft ermittelt werden.
Die Maßeinheit der Prüfröhrchen ist in der Regel „ppm“ – parts per million, der millionste Teil des Rauminhalts. Somit hat die Feuerwehr ein einfaches Messsystem zur Verfügung, mit dem sie Stoffe in äußerst niedrigen Konzentrationen nachweisen kann.
Ein Simultantest-Set besteht aus fünf unterschiedlichen Prüfröhrchen, die zu einem Block zusammengesetzt sind. Dadurch kann die Umgebungsluft auf fünf verschiedene Stoffe gleichzeitig überprüft werden, was besonders bei Messungen im Brandrauch einen erheblichen Zeitvorteil bietet.
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Chemievollschutzanzug
Beim Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern muss natürlich zwingend sichergestellt sein, dass die Kameraden, die in den Einsatz geschickt werden, mit dem größtmöglichsten Schutz ausgestattet sind. Da aber Giftstoffe nicht nur über die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt, sondern auch über Schleimhäute, Wunden oder die Haut aufgenommen werden können, reicht die normale Feuerwehrdienstkleidung in Verbindung mit von der Umgebungsatmosphäre unabhängigem Atemschutz nicht mehr aus, ganz besonders dann nicht, wenn es sich um flüssige oder gar gasförmige Giftstoffe handelt. Deshalb verfügt die Feuerwehr über den Chemievollschutzanzug, kurz CSA genannt. Dies ist ein Schutzanzug, der aus verschiedenen Stoffen in mehreren Lagen hergestellt wird und in den der Feuerwehrmann mitsamt seiner Feuerwehrschutzkleidung und dem Atemschutzgerät „komplett“ einsteigt. Der Anzug wird dann mit einem speziell dafür gefertigtem gasdichten Reißverschluss verschlossen. Diese Anzüge unterliegen ganz bestimmten Anforderungen und müssen gegen eine Vielzahl von Gefahrstoffen für eine bestimmte Zeit resistent sein. Darüber geben die Beständigkeitslisten der Hersteller Aufschluss. Die physische und psychische Belastung für die jeweilige Einsatzkraft ist enorm hoch. Daher und bedingt durch einen begrenzten Luftvorrat im Atemschutzgerät, beträgt die maximale Einsatzzeit unter CSA 20 bis 25 Minuten, wobei auch die erforderliche Zeit für die Reinigung (Dekontamination) vor dem Auskleiden berücksichtigt werden muss.
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Umfüllstrecke |
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Kupplungen |
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Minder funkenreissendes Werkzeug |
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Rohrdichtkissen |
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Fachlektüre |
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Kontaminationschutzanzug |
Quelle: Feuerwehren Euskirchen / Iversheim |
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