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Spreizer
Rettungsschere
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Meistens gehören auch ein oder mehrere hydraulische Rettungszylinder zum Rettungssatz. Dieser wird dazu benutzt, um beispielsweise den vorderen Teil des verunfallten KFZ wegzudrücken. Hierzu wird der Schweller auf Höhe der A-Säule eingeschnitten und der Rettungszylinder zwischen A-Säule und B-Säule diagonal angesetzt. Diese Geräte können je nach Ausführung Öffnungen von ca. 320 mm auf bis zu 1.500 mm vergrößern, in diesem Bereich wirken Kräfte von bis zu 270 kN. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn die Öffnungsweite des Rettungsspreizers nicht mehr ausreicht.

Zum Rettungssatz kann auch noch eine Pedalschere gehören, mit der spannungsfrei geschnitten werden kann. Auf Grund ihrer geringen Abmessungen kann sie Pedale im Fußraum des Autos schneiden.

Der hydraulische Rettungssatz wird je nach den Bedürfnissen der einzelnen Rettungsorganisation durch diverses Zubehör ergänzt. Dieses umfasst z.B. diverse Anschlaghilfen (Zughaken und -ketten), Rüstholz bzw. Unterbaumaterial, Gerätschaften zum Glasmanagement (Federkörner, Glasschneider, Folien bzw. Klebeband zum Abkleben von Scheiben), Gurtmesser, Hilfsmittel zum Patientenschutz, Airbagsicherung und vieles mehr.
Als Hebekissen bezeichnet man zwei an den Kanten verbundene (vulkanisierte) Gummimatten, die man mit Druckluft anblasen und sie so zum Heben von Lasten verwenden kann. Hebekissen sind vielseitig einsetzbar. Da sie mit großen Kräften enorme Massen anheben können, werden sie besonders u.a. zur Befreiung von Menschen, nach Gebäudeeinstürzen oder nach Autounfällen genutzt.
Der Sprungretter wird zur Menschenrettung aus brennenden Gebäuden oder zur Sicherung absturzgefährdeter Personen bis zum 4. Obergeschoss eingesetzt (maximale Rettungshöhe: 16 Meter). Er besteht aus einem aufblasbaren Schlauchgerüst mit speziellen Planen, das mit Hilfe einer Druckluftflasche innerhalb von rund 30 Sekunden einsatzbereit gemacht wird. Sprungretter kommen, wie alle Sprungrettungsgeräte dann zum Einsatz, wenn beispielsweise der Einsatz einer Drehleiter nicht möglich ist und auch
andere Rettungswege nicht zur Verfügung stehen. Im Einsatzfall wird der Sprungretter außerhalb des möglichen Aufschlagbereichs der gefährdeten Person komplett aufgebaut und erst wenn er einsatzbereit ist in Stellung gebracht. Dadurch wird vermieden, dass die zu rettende Person zu früh springt.
Erst optimale und sichere Arbeitsbedingungen für die beteiligten Einsatzkräfte ermöglichen eine schnelle Hilfe im Einsatzfall. Das universelle, kompakte Stabilisierungssystem ist ein System für alle PKW, Kombis, Kleinbusse und LKW-Kabinen für alle Situationen, auch bei komplizierten Fahrzeuglagen.
Es ist schnell und problemlos
aufzubauen und bietet eine hohe Sicherheit für die Rettungskräfte und
eingeklemmten Personen. Die Stützen sind von 1050 bis 1710 mm verstellbar.
Stab-Fast nutzt die Eigenmasse des zu stabilisierenden Fahrzeugs. Das Gesamtgewicht des Systems beträgt ca. 40 kg.
Der Satz besteht aus 3 Stützen, 3 Haken, 3 Gurtbändern, 1 Keil, 1 Hebelmesser und 2 Aufbewahrungstaschen.