Startseite Kontakt Impressum zurück

Sonstige Geräte


Überdrucklüfter

DrucklüfterÜberdruckbelüftung - die sichere und schnelle Methode zum Luftaustausch bei Hitze, Gas, und Rauch

Hochleistungslüfter dienen der raschen, zwangsweisen Belüftung von Räumen in Wohngebäuden, Hallen, Parkhäusern, etc. bei Rauch-, Rauchgas- und Hitzeentwicklung durch Brände.


Bei der Druckbelüftung werden die Hochleistungslüfter im Freien in Stellung gebracht und der Frischluftstrom ins Gebäude gedrückt. Der konusartige Luftstrahl dichtet dabei die Eingangsöffnung ab, so dass die zugeführte Luft nicht wieder zurückströmen kann. Der anfängliche leichte Überdruck setzt die Luftmassen im Gebäude in Richtung einer vorhandenen oder zu schaffenden Öffnung wie Fenster, Rauchklappen u.ä. in Bewegung. Der dadurch entstehende Luftstrom nimmt ohne große Turbulenzen Rauch, Hitze und Giftgase mit nach außen in die Umgebungsluft.

ÜberdruckbelüftungDie Überdruckbelüftung arbeitet unabhängig von der Gebäudegröße. Die Wirkungsweise kann mit mehreren Lüftern, hier z.B. bei einem Hochhausbrand, verstärkt werden und angrenzende Bereiche zusätzlich rauch- und gasfrei halten.

Die Einsatz-Vorteile der Überdruck-Belüftung sind

  • Rasche Verbesserung der Sichtverhältnisse
  • Frischluft im Rücken
  • Rasche Senkung der Umgebungstemperatur
  • Sofortige Ableitung von Wasserdampf
  • Gleichmäßige Entrauchung des Boden- wie Deckenbereiches und der Ecken
  • Luftstromsteuerung möglich

Wassersauger

WassersaugerDer Alto Attix Spezialsauger für den otimalen Transport und Einbau im Feuerwehrfahrzeug. Der Alto Attix 751-71 erlaubt das Auf- und Absaugen von grossen Mengen Flüssigkeit. Saugt ca. 200 Liter pro Minute und pumpt sie mittels integrierter Tauchpumpe zugleich weiter. Der integrierte Edelstahl-Grobschmutzvorabscheider gewährleistet ein verstopfungsfreies, kontinuierliches Arbeiten. Der Edelstahl- behälter ist kippbar oder ganz aushebbar.

Im Einsatz wird der Saugkorb durch einen Fangnetz zusätzlich geschützt, dies ist besonders bei feinsandigem und schlammigen Grund wichtig, da der Korb hier nicht eintauchen darf. Es wird über den Saugkorb am Ende der Saugschlauchleitung gestülpt. Es handelt sich um ein grobes Drahtgeflecht, das Verunreinigungen durch Laub und Holzstücke verhindert und dadurch die Feuerlöschkreiselpumpe bei der Wasserförderung schützt.

 

 


Stromerzeuger

Stromerzeuger

Der tragbare Stromerzeuger ermöglicht der Feuerwehr den netzunabhängigen Betrieb der mitgeführten Elektrogeräte. Wegen der besonderen Sicherheitseinrichtungen des Stromerzeugers ist eine Stromentnahme aus einer Hausinstallation durch die Feuerwehr unüblich. Zum Betrieb muss das Gerät teilweise nicht komplett aus dem Fahrzeug entnommen werden, da ein Entnahmeschlitten seitlich ausgeschwenkt werden kann.

 

 

 


Leitungstrommel A1

Leitungstrommel A1




Die Leitungstrommel ist mit 45 m Gummikabel auf einer Haspetrommel mit Schutzkontaktkupplung und 5 m Gummikabel auf der Hilfstrommel mit Schutzkontaktstecker montiert.






Feuerwehrleinen

FeuerwehrleineFeuerwehrleinen (auch Rettungsleinen oder Fangleinen) sind Leinen die für die Nutzung durch die Feuerwehr hergestellt sind. Ihre Spezifikationen sind in der DIN 14920 festgelegt.

Die Feuerwehrleine dient:

  • zur Menschenrettung
  • zur Selbstrettung
  • zur Eigensicherung/ Sicherung von Geräten

MehrzweckleineWenn eine Feuerwehrleine nicht mehr den Anforderungen bestehen kann, kann sie als so genannte Mehrzweckleine (auch Arbeitsleine) genutzt werden (Ausmusterung). Dazu muß sie mindestens teilweise rot markiert werden. Sie darf dann nicht mehr zur Sicherung von Personen genutzt werden!

 

 


Kübelspritze

KübelspritzeDie Kübelspritze ist ein tragbares, heute antiquiert anmutendes Kleinlöschgerät mit handbetriebener doppelt wirkender Kolbenpumpe. Sie wird bis heute gelegentlich zu Nachlöscharbeiten oder zum Ablöschen von Kleinbränden verwendet; seitdem die meisten Löschfahrzeuge über eine Schnellangriffseinrichtung verfügen, hat sie jedoch an Bedeutung verloren. Sie besteht aus einem Wasserbehälter, in den eine Handpumpe integriert ist. Seitlich ist bei der Ausführung A (für Löschfahrzeuge) ein D-Schlauch mit DK-Strahlrohr befestigt, bei der Ausführung B (für die Aufstellung in Gebäuden) ein 1m-Gartenschlauch mit Düse. Der mit einer Kübelspritze erzeugte Wasserstrahl kann sieben bis zehn Meter weit reichen.

Vorteile der Kübelspritze sind geringer Wasserschaden, einfache Bedienung, Tragbarkeit, die einfache Möglichkeit des Nachfüllens (im Gegensatz etwa zum Feuerlöscher) sowie die robuste Bauweise.

Vielfach wird die Kübelspritze auch von der Jugendfeuerwehr in Wettkämpfen oder von Kindern bei Feuerwehrveranstaltungen verwendet, um einen Behälter hinter einer Spritzwand mit einem Loch in einer möglichst kurzen Zeit zu befüllen.


Schaummittel

SchaummittelLöschschaum ist spezieller Schaum, bestehend aus Luft, Wasser und Schaummittel. Dieser wird meist bei der Feuerwehr als Löschmittel zum Löschen von Bränden verschiedenster Brandklassen eingesetzt.

Bei der Feuerwehr werden die Löschschäume primär nach ihrer Verschäumung in drei Kategorien eingeteilt: Schwerschaum, Mittelschaum und Leichtschaum.

Wasser-Schaummittel-Gemisch kann auch unverschäumt eingesetzt werden, um eine bessere Benetzung bei Feststoffbränden zu erreichen. Das Schaummittel wird dafür niedriger dosiert als zur Verwendung als Schaum, man spricht dann von Netzwasser.

Das Verhältnis zwischen Luft und Schaummittel-Wasser-Gemisch wird als Verschäumungszahl bezeichnet. Anschaulich bedeutet eine Verschäumungszahl von x, dass für einen Teil Wasser-Schaummittel-Gemisch x Teile Luft zum verschäumen verbraucht (= im Schaum enthalten) worden sind. Die Verschäumungszahl hängt bauartbedingt vom verwendeten Schaumrohr ab und kann nicht eingestellt werden.

Schwerschaum

Verschäumungszahl bis 1:20 (praxisrelevant 1:5 bis 1:20). Ein relativ nasser Schaum, mit dem man gute Wurfweiten erzielen kann. Schwerschaum kann unter Umständen (abhängig von Schaummittel, Verschäumung und nicht zuletzt der Oberfläche der Fläche) bedingt an senkrechten Flächen „kleben“ bleiben. Hoher Kühleffekt durch den hohen Wasseranteil. Löschwirkung: Kühlen und Ersticken.

Mittelschaum

Verschäumungszahl über 1:20 bis 1:200. Ein Kompromiss aus Schwer- und Leichtschaum, der noch relativ gut geworfen werden kann, aber keine so hohe Kühlwirkung erzielt - dafür aber leichter ist. Löschwirkung: Ersticken und Kühlen.

Leichtschaum

Verschäumungszahl über 1:1000. Diese Schaumart kann nicht geworfen werden, da sie so leicht ist, dass sie bereits vom Wind weg geweht werden kann. Löschwirkung: Bei Hitzeeinwirkung platzen die Bläschen im Schaum, weil der geringe Wasseranteil schnell verdampft. Da das Volumen des entstehenden Dampfes das des zerstörten Schaums übersteigt, kommt es zu einer Stickwirkung durch Sauerstoffverdrängung.

Bei den öffentlichen Feuerwehren finden vor allem sogenannte Mehrbereichsschaummittel Verwendung, mit denen sich Schwer-, Mittel- und Leichtschaum erzeugen lässt, d.h. das Mittel ist für alle Verschäumungsbereiche geeignet. Wasserfilmbildende Schaummittel AFFF und AFFF-AR/AFFF-ATC (anstelle "AFFF" gelegentlich auch "A3F" geschrieben) bilden zusätzlich zwischen Schaum und brennender Flüssigkeit einen dampfdichten, wässrigen Flüssigkeitsfilm. In den USA sind die Class-A-Foam-Schaummittel bereits weit verbreitet, in Deutschland jedoch erst im Kommen. ClAFSM wurden als Netz- und Schaummittel für die Brandklasse A, insbesondere für Vegetationsbrände, entwickelt. Ein großer Vorteil ist, dass sie je nach Einsatzzweck nur mit 0,1 % bis 1,0 % dem Löschwasser zugesetzt werden müssen.

An Bedeutung verloren haben die Proteinschaummittel. Mit Proteinschaummitteln lässt sich nur Schwerschaum erzeugen, der jedoch über eine unübertroffene Haftfähigkeit verfügt. Hergestellt wird das Protein-Schaummittel aus tierischen Produkten wie Hornspänen, Hornmehl, Haaren oder Federn. Fluorproteinschaummittel (FPS) und Filmbildende Fluorproteinschaummittel (FFFP) kommen eher bei Werkfeuerwehren zum Einsatz.

Die Wirksamkeit und Anwendungsgebiete sind von Schaummittel zu Schaummittel verschieden. Die Anforderungen an Schaummittel für Schwer-, Mittel- und Leichtschaum für den Einsatz auf unpolaren Flüssigkeiten sowie Schwerschaum für den Einsatz auf polaren Flüssigkeiten sind in der DIN EN 1568 festgelegt.

Die Bezeichnung „Schaummittelkonzentrat“ wird gelegentlich für Schaummittel verwendet, ist jedoch eigentlich falsch, weil es sich bei Konzentraten um vor Gebrauch zu verdünnende Produkte handelt, die aus Logistikgründen aufkonzentriert sind. Auch die Bezeichnung „Schaumbildner“ ist nicht korrekt: obwohl sachlich eigentlich zutreffend, ist der normativ festgelegte Begriff „Schaummittel“. (Quelle: wikipedia)


Wärmebildkamera

WärmebildkameraEine Infrarotkamera, oder spezifischer, eine Thermografie- oder Wärmebildkamera, ist ein bilderzeugendes Gerät, das als Datenquelle Infrarotstrahlung nutzt, ähnlich einer herkömmlichen Kamera, die zur Erzeugung von Bildern allerdings das sichtbare Lichtspektrum (380-750 nm) nutzt. Die von der Infrarotkamera genutzte Infrarotstrahlung liegt dagegen im Wellenlängenbereich von 0,7 – 1000 µm. Die Mehrzahl der kommerziellen Infrarotkameras nutzt allerdings nur den Spektralbereich von 3,5 – 14 µm (mittelwelliges und langwelliges IR).
In diesem Wellenlängenbereich ist der Einfluss von Sonneneinstrahlung und Licht geringer als in kurzwelligeren Bereichen. Somit ist dieser Bereich vorzugsweise für die Messung von Temperaturen im Umgebungstemperaturbereich geeignet. Die normale Atmosphäre ist in diesem Bereich aufgrund ihrer Zusammensetzung weitgehend transparent.

Das Verfahren, mittels einer Infrarot- oder Thermografiekamera Bilder zu erzeugen, nennt man Thermografie. Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers sichtbar macht. Die Thermografie ist ein berührungsloses Messverfahren, das heißt, es können auch extrem schnelllaufende Verfahren (Explosionen, Verbrennungen etc.) und Bewegungsabläufe erfasst werden. Mit Hilfe der Thermografie lassen sich Temperaturmessungen flächenförmig erfassen und darstellen.

WärmebildJedes Objekt (mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunkts) sendet eine bestimmte Menge Wärmestrahlung aus. Diese so genannten realen Strahler emittieren jedoch nur einen Teil der Strahlung eines schwarzen Körpers. Die Abweichung des realen Temperaturstrahlers vom schwarzen Körper wird durch den Emissionskoeffizienten (oder Emissionsgrad) definiert. Er ist abhängig vom Material, der Oberflächenbeschaffenheit, der Temperatur und der Wellenlänge. Der Einfluss der Temperatur auf den Emissionskoeffizienten kann bei Messaufgaben im mittleren Temperaturbereich von z. B. 0°C bis 100°C in den meisten Fällen vernachlässigt werden. Des Weiteren besitzen viele Stoffe im langwelligen IR-Bereich einen von der Wellenlänge nahezu unabhängigen Emissionsgrad.

WärmebildBilder, die von Infrarotkameras erzeugt werden, sind in der Regel monochrom, d.h. in Graustufen unterteilt. Gängige Kameramodelle sind in der Lage, bis zu 256 Graustufen darzustellen. Farbe hat außerhalb des sichtbaren Spektralbereiches weniger Bedeutung. Allerdings ist es für den menschlichen Betrachter nützlich, farbige Bilder zu erhalten, weshalb fast alle gängigen IR-Kameratypen in der Lage sind, die erzeugten Bilder mit Falschfarben darzustellen. Dabei ist es im so eingefärbten Bild eine Änderung der angezeigten Farbe, nicht nur eine Änderung der Grauintensität, die auf eine thermische Anomalie hinweist. Für die Einfärbung der monochromen Bilder stehen gewöhnlich verschiedene Farbpaletten zur Verfügung. Dabei wird oft der hellste (wärmste) Teil des Bildes weiß, die Zwischentemperaturen in Gelb- und Rottönen und die dunklen (kälteren) Teile des Bildes in Blautönen dargestellt.

Die geometrische Auflösung von kommerziellen Thermografiekameras ist beträchtlich niedriger als bei optischen Kameras, typischerweise 160 x 120 bzw. 320 x 240 Pixel. Dies bestimmt im Zusammenspiel mit den eingesetzten Objektiven bzw. dem Gesichtsfeld (=Field of View) der Kamera den kleinsten detektierbaren Messfleck des Thermografiesystems.

Kamera im EinsatzSeit ca. 10-15 Jahren finden Wärmebildkameras immer mehr Einzug im Bereich der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr wie der Feuerwehr. Die ersten Geräte haben zwar brauchbare schwarz/weiß Bilder gezeigt, waren aber auf grund des Gehäuses und der Bauart nicht für den Brandeinsatz tauglich. Seit einigen Jahren hat sich die Bauart aber derart verändert, dass ein Einsatz im vorgehenden Trupp eines Löschfahrzeuges möglich macht. Vor allem die Stabilität des Gehäuses, moderne Akku-Technik und Schutz gegen Schlag, Vibrationen und Wärmestrahlung sind für diese Extremeinsätze wichtige Leistungsmerkmale moderner, kompakter Geräte. In diesem Bereich kommen Graustufen-Bilder zum Einsatz, die die heißeste Stelle ab einer bestimmten Temperatur rot einfärben. Die typischen Einsatzgebiete bei der Feuerwehr sind heute das Aufspüren von Glutnestern bei Bränden und die Suche von Personen in verrauchten Gebäuden oder bei Dunkelheit.
(Quelle: wikipedia)


Einsatzbeleuchtung Powermoon

Powermoon

POWERMOON® Leuchtballone bieten mit ihrem blendfreien und schattenreduzierten Licht überall dort eine ideale Lösung, wo temporär viel gutes Licht gebraucht wird. Das ist, neben Straßen- oder Gleisbau, vor allem bei Bergungs- oder Rettungseinsätzen der verschiedensten Hilfsorganisationen enorm wichtig. Das Besondere am POWERMOON® ist seine diffundierende Ballonhülle. Dies ermöglicht eine hohe Lichtleistung ohne störende Blendwirkung, wie z.B. bei konventionellen Scheinwerfern. Damit ermöglicht der POWERMOON® Teamarbeit, ohne dass die eingesetzten Kräfte in gleißendes Scheinwerferlicht schauen müssen. Bei Einsatz des POWERMOON® im fließenden Verkehr wird der passierende Straßenverkehr nicht durch grelles Flutlicht geblendet und damit gefährdet. Der POWERMOON® überzeugt mit seinem gleichmäßigen angenehmen Licht, welches durch die Ballonhülle gestreut wird und Schlagschatten fast völlig verschwinden lässt. Es werden so tageslichtähnliche Lichtverhältnisse erzielt. Die untere Seite der Schirmleuchte streut das Licht, während die obere Seite, aluminiumbeschichtet, für eine hohe Lichtausbeute nach unten sorgt. Schon bei einer Installationshöhe von nur drei bis fünf Metern wird eine optimale Lichtverteilung erreicht. Bei den bekannten Flutlichtanlagen wird erst ab einer Höhe von zehn bis fünfzehn Metern diese Lichtverteilung erreicht. Die kompakte Bauweise ermöglicht Lagerung und Transport auf engstem Raum. Mit vier POWERMOON®, die sich ohne weiteres in einem PKW-Kombi verstauen lassen, ist in einer Rüstzeit von knapp zehn Minuten eine fußballfeldgroße Fläche komplett ausgeleuchtet. Die leistungsstarke HQI-Metalldampflampe sorgt für höchste Leuchtkraft bei geringem Anschlusswert. Weitere alternative Leuchtmittel sind Halogen- und Tageslichtlampen. Der Leuchtengrundkörper ist komplett aus robustem Aluminiumguss und Edelstahl gefertigt. Die POWERMOON® Leuchtballone werden alle in einer Standard-Ausführung geliefert und unterscheiden sich daher nur durch die verwendeten Leuchtmittel bzw. die Lichtstärke. Die 1.000 W-Metalldampflampe sorgt für eine Lichtleistung von 99.000 Lumen.

Technische Daten:

Leistung: 1000 Watt
Spannung: 230 V/50 Hz
Strom: ca. 7 A
Leuchtmittel: HQI, E40-Fassung
Schutzklasse: IP54
Kabellänge: 7 m + 3 m
Gewicht: Ballonleuchte 8 kg
Gewicht: Vorschaltgerät 12 kg


Löschlanzen (Fognail®)

Löschlanzen (Fognail)

Kurze Beschreibung der FOGNAIL® Geräte

Der Breitsprühnagel hat an der Spitze zwei Düsenkränze, durch die das Wasser zu einem Wassernebelschirm versprüht wird.
Das Absperrorgan besteht aus Kugelhahn mit Schmutzfilter und Storz D - Kupplung.
Auf der Gegenseite über dem Kugelhahn-Anschluss befindet sich das verstärkte Ende mit der Schlagfläche für den Spezialhammer. Dort sind zur schnellen Erkennung des Breitsprühnagels zwei Ringe eingebracht.
Der Weitsprühnagel hat an der Spitze einen Düsenkranz durch den das Wasser kegelförmig in den Raum versprüht wird. Mit dem Wassernebel des Weitsprühnagels erreicht man tiefer gelegene, feuerbeaufschlagte Bereiche. Der Weitsprühnagel ist zur schnellen Erkennung mit einem Ring am hinteren Schlagbolzen versehen.
Der Spezialhammer ist doppelt nutzbar. Einmal ist der Hammerkopf auf einer Seite mit einem quadratischen Dorn zum Schlagen von Löchern versehen. Dreht man den Hammerkopf nach dem Einschlagen um 180°, so hat man den Durchmesser des FOGNAIL geschaffen und der Nebelnagel kann relativ leicht eingesteckt werden. Die gegenüber liegende Schlagfläche dient zum Einschlagen der FOGNAIL.
Unsere Löschlanzen sind spezielle Stahlrohre mit einem Durchmesser von 20 mm. Sie sind bis zu 2,5 m lang, haben eine Absperrvorrichtung und an der Spitze Weit- oder Breitsprühdüsen. Mit den Löschlanzen kann der Brandbekämpfer im respektvollen und sicheren Abstand zum Brandherd agieren. Die Löschlanzen mit Weitsprühdüsen haben eine Reichweite von bis zu 10 m. Mit den Breitsprühdüsen können Sprühkreisdurchmesser bis ca. 5 m erzeugt werden.
Eine Sonderausführung ist die Löschlanze mit 1,5" Rohrdurchmesser und Breitsprühdüse. Diese Löschlanze ist 2,5 m lang, verlängerbar auf 6,0 m und erzeugt einen Sprühkreisdurchmesser von ca. 20 m (im Freien) bei 10 bar Wasserdruck.

Anwendung des Löschwerkzeuges

In eine Tür oder Leichtbauwand außerhalb des Brandraumes werden mit dem Spezialhammer ein bis zwei Löcher für die FOGNAIL geschlagen. Die Löcher sollten senkrecht übereinander sein. Das unterste ca. 50 cm über dem Boden. Hier wird der Weitsprühnagel mit der Spitze schräg nach oben eingebracht, bis er an dem Arretierungsgewinde fest klemmt. Bei nur einem Loch sollte der Breitsprühnagel wegen seiner größeren Wassernebelbildung eingesetzt werden.
Das zweite Loch etwa in Kopfhöhe. Hier wird der Breitsprühnagel eben soweit eingebracht.
Schläuche anschließen, (kann auch schon vorher erfolgt sein). Der Wasservordruck soll ca. 7 bar betragen.
Kugelhähne öffnen. Ca. 15 Sekunden abwarten. ob weißer Dampf aus Öffnungen austritt, dann Kugelhähne schließen. Tritt kein dunkler Rauch mehr aus, ist das Feuer gelöscht, sollten jedoch noch Rauchgase austreten, noch einmal 10-15 Sekunden Wasser nachdüsen. Dann sollte das Feuer aus sein. Vorsichtig Tür o.ä. öffnen und den Raum in Augenschein nehmen und ggf. Nachlöscharbeiten durchführen.
Nach dem Einsatz den Fognail wie eine Schraube aus dem Loch herausdrehen.

Schnelles Löschen

Mit dieser unkonventionellen Löschtechnik und der dazu anzuwendenden Taktik ist es möglich sehr schnell und sicher eine noch unübersichtliche Lage zu stabilisieren um Zeit für weitere Handlungen zu gewinnen. Der gewünschte Löscherfolg, die Minimierung bzw. Löschung der Flammen tritt innerhalb von Sekunden ein.
Bei dieser neuen, unkonventionellen Art der Brandbekämpfung ist es nicht erforderlich Türen oder andere Zugänge zum Brandraum zu öffnen. Damit wird die unerwünschte Sauerstoffzufuhr und eine mögliche Ausbreitung des Brandes verhindert.
Das Löschen erfolgt durch Erhitzen des durch den FOGNAIL eingedüsten, fein zerstäubten Wassernebel in den Brandraum.
Die fein verteilten Tropfen bewirken eine fast vollständige Verdampfung des Wassers. Der entstandene Nebel verdrängt den Sauerstoff, benetzt das Brandgut, die Flammen ersticken. Ein nachzünden wird erschwert. Die Rauchgase werden im Nebel gebunden und durch evtl. vorhandene Öffnungen nach außen abgeführt.

Hohe Sicherheit beim Löschen

Da bei dieser Art der Brandbekämpfung kein zusätzlicher Sauerstoff an die Flammen gelangen kann, ist die Gefahr einer Durchzündung (Flashover) äußerst gering. Sollte es dennoch zu einer plötzlichen Ausweitung der Flammen kommen, so ist der Feuerwehrmann durch eine Tür, Wand oder anderes Gebäudeteil vom Feuer getrennt und damit geschützt.

Geringste Wasserschäden

Der eingebrachte Wassernebel verdampft im Brandraum sofort zu noch feineren Molekülen. Diese steigen sofort durch die Thermik nach oben, nehmen Rauchgase mit und es bleiben nur geringe Feuchtigkeitsrückstände im Brandraum zurück. Wasserschäden wie bei konventionellen Löscheinsätzen mit C-Strahlrohren sind nicht mehr möglich.

Quelle: www.fognail.de



zurück