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Werkzeug


Büffelwinde

Büffelwinde

Eine Büffelwinde ist ein Gerät, das bei der technischen Hilfeleistung zum Heben von Lasten verwendet wird. Ähnlich einer Zahnstangenwinde hat ein Hydraulikheber je nach Ausführung eine Hubkraft von 100 kN (50 kN) und eine Höhe von 80 cm (65 cm). Das Gewicht der Winde beträgt 34 kg (25 kg). Die Winde erreicht eine Hubhöhe von 35 cm (28 cm).

 

 

 


Kupplungsschlüssel

KupplungsschlüsselEin Kupplungsschlüssel ist ein Werkzeug zum Öffnen beziehungsweise Schließen von Schlauchkupplungen. Er besteht in der Regel aus Metall. Der Griff ist häufig mit Kunststoff überzogen, um einen besseren Griff zu gewährleisten. Am "Maul" des Schlüssels befinden sich mehrere Nasen, die in entsprechende Mulden an der Kupplung passen. Durch die entstehende Verzahnung kann genug Kraft auf die Kupplung gesetzt werden, um sie zu schließen oder öffnen. Den Schlüssel gibt es in mehreren Größen. Meistens wird die Form, bei der alle Größen kombiniert sind, verwendet. Wurden sie früher aus Stahl geschmiedet, werden sie heute meist aus Aluminiumguss hergestellt und sind daher wesentlich leichter. Zum Öffnen oder Schließen von Kupplungen wird für jede Kupplungshälfte ein Kupplungsschlüssel benötigt. Die Kupplungsschlüssel werden daher auf den Fahrzeugen paarweise gelagert und entnommen.

 

 


Motorsäge

MotorsägeDie Motorsäge oder auch Kettensäge ist eine mit einem Benzin- oder Elektromotor angetriebene Säge, die mit den Händen geführt wird.

In einem Gehäuse, an dem auch die beiden Griffe angebracht sind, befindet sich der Antriebsmotor. Dabei werden in der Regel Zweitakt-Benzinmotoren oder auch Elektromotoren verwendet. Zum Anlassen des Benzinmotors ist ein Seilzugstarter vorhanden, ähnlich wie bei Rasenmähern.

An der Vorderseite des Gehäuses ist ein längliches Metallblatt, die Schiene (oder „Schwert“) angebracht. An den Kanten der Schiene ist umlaufend eine Nut eingearbeitet, in der eine Metallkette - die Sägekette - um die Schiene herum läuft. An der vorderen Spitze der Schiene ist meist eine Rolle ("Umlenkstern") angebracht, um hier die Reibung zu vermindern. Die Spannung der Kette ist einstellbar. Die Kette ist auf der Außenseite mit Sägezähnen bestückt und wird vom Motor angetrieben. Um den Verschleiß der Kette zu vermindern und auch um das Sägen harzhaltigen Holzes zu ermöglichen, muss die Kette ständig mit Öl geschmiert werden. Beim Sägen wird ein Teil des Öls abgeschleudert. Die Kette muss je nach Holzart nach einigen Arbeitsstunden geschärft werden. Vor allem bei verschmutzem oder vernageltem Holz werden die Schneidezähne an der Kette sehr schnell stumpf. Zum Schärfen werden spezielle Schärfmaschinen oder Rundfeilen benutzt.
Seit einiger Zeit sind von den Herstellern DOLMAR und STIHL Hartmetall-Ketten erhältlich, welche auf den Schneidzähnen aufgelötete Hartmetallplättchen besitzen.Diese Ketten besitzen ein Vielfaches der Standzeit normaler Ketten und sind in der Lage, auch Nägel, YTONG-Steine, Dachpappe, ja sogar Bleche zu schneiden. Sie benötigen aber auch eine höhere Motorleistung, ferner sind sie nur mit speziellen Diamantscheiben zu schleifen.

Die Motorsäge ist streng genommen keine Säge, sondern eine Hobelmaschine. Die Zähne der Kette arbeiten nach dem Hobelprinzip, beim Sägen werden deshalb viereckige Hobelspäne ausgeworfen.

Die Motorsäge zeichnet sich durch folgende Eigenschaften gegenüber Handsägen, Äxten oder sonstigen maschinengetriebenen Sägen (Bandsägen, Gattersägen, Kreissägen) aus:

Vorteile

  • Große Mobilität bei Antrieb durch Verbrennungsmotor
  • Hohe Schnittleistung (im Vergleich zu Handsägen und Äxten)
  • Einfache Handhabung, relativ geringes Gewicht (im Vergleich zu sonstigen maschinengetriebenen Sägen)

Nachteile

  • Relativ grober Schnitt (im Vergleich zu Bandsägen und Gattersägen)
  • Die Schmierung der Sägekette kann Ölspuren auf der Schnittfläche hinterlassen
  • Bei Antrieb durch Verbrennungsmotor sehr laut und wegen der entstehenden Abgase nicht für geschlossene Räume geeignet
  • Hohes Unfallrisiko. Die Motorsäge gilt als das gefährlichste Handwerkzeug überhaupt
  • Im Gegensatz zu Handsägen oder Äxten muss die Motorsäge nach jedem Einsatz teilzerlegt und gereinigt werden

Trennschleifer

TrennschleiferEin Winkelschleifer (auch Trennschleifer, Trennhexe, Schleifhexe; ein bekannter Markenname ist FLEX®) ist eine elektrische Handmaschine mit schnell rotierender runder Schleifscheibe. Die Firma Ackermann + Schmitt (heute FLEX-Elektrowerkzeuge GmbH), die als "Erfinder" des Winkelschleifers gilt, hat den Markennamen FLEX® eingeführt. Die Schleifscheibe wird über ein Winkelgetriebe angetrieben, das dem Winkelschleifer seinen Namen gibt. Bei Trennschleifern mit Benzinmotor wird konstruktionsbedingt die Schleifscheibe über einen Keilriemen angetrieben.

Das runde Werkzeug rotiert mit bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute und ist daher hohen Fliehkräften ausgesetzt. Um ein Zersplittern oder Bersten des Werkzeugs zu vermeiden, ist die Schleifscheibe durch Gewebeeinlagen verstärkt und besitzt eine gewisse Flexibilität im Gegensatz zu den starren Schleifscheiben, die z. B. bei Schleifböcken oder Flachschleifmaschinen eingesetzt werden. Diese Flexibilität ermöglicht eine manuelle Bearbeitung von Metall oder Stein, ohne dass die Schleifscheibe im Falle einer Verkantung zerbricht.


Plasma-Schneidgerät

PlasmaschneiderEin Plasmaschneider ist ein Elektronenemitter, der beim Trennen von Metallen den Schneidbrenner mit Acetylen und Sauerstoff ersetzen kann. Der Plasmaschneider besteht aus Inverter, Handstück, Massekabel, Stromzuleitung und Druckluftzuleitung

Bei einem Plasmaschneider brennt ein Lichtbogen zwischen einer Wolframelektrode und dem Werkstück. Der Lichtbogen wird fast ausschliesslich mit einer Hochfrequenzzündung gezündet, diese wird ca. 30.000 Grad Celsius heiß. Dieser Lichtbogen wird am Austritt durch eine isolierte, manchmal auch wassergekühlte Kupferdüse eingeschnürt. Dadurch wird die Energiedichte im Plasma derartig erhöht, so dass das Werkstück an der Auftreffstelle schmilzt. Das Schmelzbad wird durch einen Gasstrahl weggeblasen, wodurch die Schnittfuge entsteht. Als Gas zum Ausblasen wird häufig Luft in Form von Druckluft verwendet. Für eine bessere Schnittfuge werden auch Schutzgasgemische eingesetzt, die eine Oxidation verhindern bzw. abschwächen. Charakteristisch für Plasmaschneidfugen ist eine Abrundung der Kante an der Eintrittsstelle.

Wurden Plasmaschneider zunächst nur in der Industrie eingesetzt, findet die mobile Variante des Geräts zunehmend Einzug im Feuerwehrwesen. Können ein hydraulischer Spreizer und eine Rettungsschere aus Platzmangel nicht eingesetzt werden oder verbietet sich der Gebrauch eines Schneidbrenners aufgrund seiner schwierigen Handhabung und großen Hitzeentwicklung, stellt der Plasmaschneider eine ideale Alternative dar. Die geringe thermische Ausbreitung ermöglicht es, auch nah an Personen zu arbeiten. Ebenso ist es auch nicht möglich, mit der Rettungsschere gehärteten Stahl, wie er in der Lenksäule und im Querlenker verwendet wird, zu durchtrennen. Auch hier kommt deshalb das Plasmaschneidgerät zum Einsatz. Die Geräte haben im Allgemeinen eine Stärke von 100-140 A. Mit ein wenig Übung reichen 20 A um 1 mm dicken Baustahl zu trennen. Dadurch ist es leicht möglich mit den Geräten des Rettungswesen bis zu 7 mm dicken Baustahl zu trennen.


Weitere Werkzeuge

Fasspumpe
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