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Emotionen, Kameradschaft und ein Setzling
Der Lange Weg Matthias Stupps nach Burgaltendorf /Essen
Am Freitag, den 29.09. startete Matthias zu Fuß vom Gerätehaus der Löschgruppe Großbüllesheim zur Heimstätte des Löschzuges Burgaltendorf in Essen. Vor ihm lagen nun 117 Kilometer und 21 Stunden Fußmarsch mit nur einer Stunde Pause, welcher ihn durch die Ville, Köln, Leverkusen und das Bergische Land führte.
Die Geschichte dieses Marsches ist eine ganz und gar einzigartige. Begründet in der Zusammenarbeit des Löschzuges Burgaltendorf /Essen und der Löschgruppe Großbüllesheim in der Flut 21‘ , gewachsen in der Zusammenarbeit der Wasserförderzüge beider Kommunen und der Pflege der Freundschaft zwischen Carsten Hohmann, dem Löschzugführer des Löschzuges Burgaltendorf, und Matthias Stupp.
Kameradinnen und Kameraden aus Großbüllesheim unterstützen jährlich seit 21‘ die Durchführung des Tages der offenen Tür der Feuerwehr Burgaltendorf, welches sich als großartiges Familienfest präsentiert.
Der diesjährige Tag der offenen Tür war einer der Motivationsgründe für Matthias. Ein anderer war ein kleiner Setzling, der als bleibendes Erinnerungsstück im Rahmen der Baupflanzchallenge von Großbüllesheim nach Burgaltendorf gebracht werden sollte. Die Burgaltendorfer haben die Großbüllesheimer für eben diese Challenge nominiert, die Kameradinnen und Kameraden hatten die Aufgabe angenommen und mit Bravour gemeistert.
So wanderte Matthias nicht völlig allein, denn der Setzling begleitete ihn bei Regen, Sonnenschein, Nacht und Wind. Matthias‘ Marsch blieb nicht unbemerkt und so liefen auf einigen Abschnitten Bekannte und Freunde Matthias‘ einige Etappen mit. Tobias, ein Wanderfreund, begleitete ihn ganze 20 Kilometer und zog ihn mit über das ein oder andere Tief hinaus.
Tiefen durchlebte Matthias gegen Ende seines Marsches, kreisten Gedanken und Emotionen mit dem baldigen Erreichen des Ziels viel um die Flut und insbesondere um die Flutnacht, welche damals in Schweinheim die Einheit rund um Matthias an ihre Grenzen brachte. Ausgesetzt der Gefahr der unermesslichen Fluten und der Sorge um seine Mannschaft erlebte er das Hochwasser unmittelbar.
So verlangte der Marsch mental und körperlich Matthias viel ab. Und so wurde Matthias denn auch begeistert unter Applaus von den Kameradinnen und Kameraden und der Jugendfeuerwehr des Burgaltendorfer Löschzuges empfangen.
Zu guter Letzt ist es Matthias selbst, der nicht ausschließen möchte, nächstes Jahr diese Strecke erneut auf sich zu nehmen. Wir wünschen ihm Glück!

Matthias in direkter Begegnung mit der schönen ursprünglichen Natur ...

...kurzer Fotohalt mit Tobias, der ihn 20 Kilometer begleitete...

Der Setzling, der schon freudig in Burgaltendorf erwartet wurde...