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Gartenlaubenbrand am Bahndamm
Die Strecke der Regionalbahn Richtung Trier war bereits gesperrt, da auf diesem Abschnitt aktuell Arbeiten stattfinden. Die Strecke der Bördetalbahn war nur durch eine leichte Rauchentwicklung betroffen, so dass der Bahnverkehr aufrecht gehalten werden konnte.
Durch die HAW wurde direkt ein Löschangriff unter PA mit 1 C-Rohr eingeleitet, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Die nachrückenden Kräfte stellten eine stetige Wasserversorgung sicher und nahmen ein weiteres C-Rohr unter PA vor.
Durch Mitarbeiter der Bahn vor Ort wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass sich in der Laube eine Person aufhalten könnte, da diese vor Brandausbruch im Bereich der Laube gesehen wurde. Umgehend wurde eine Menschenrettung mittels Wärmebildkamera eingeleitet. Durch die anwesende Polizei konnte der Vermisste im Bereich des nahegelegenen Verbrauchermarktes unversehrt angetroffen werden, so dass auch an der Einsatzstelle für die Kräfte eine Entwarnung gegeben werden konnte und die Brandbekämpfung fortgeführt wurde.
Im weiteren Verlauf wurde für die Nachlöscharbeiten dem Löschwasser Schaummittel zugeführt, um einen besseren Löscherfolg zu erzielen. Die Untere Wasserbehörde wurde über den Einsatz von Schaummittel informiert, da in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle das "Wisskirchener Fließ" seinen Verlauf hat.
Unter der Leitung des B-Dienstes Florian Struben waren die Kräfte der HAW und der zuständige Löschzug Zentrum mit 21 Einsatzkräften vor Ort.
Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
(Text:M. Floss / Foto: T. Steinicke)