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Gefahrstoffaustritt in Euskirchener Industriebetrieb
Umgehend wurde eine umfangreiche Erkundung durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz eingeleitet.
Diese stellten anhand der Beschriftung der Behälter fest, dass ca. 100 Liter Wasserstoffperoxid ausgetreten waren.
Vorsorglich wurde ein C-Rohr zum Eigenschutz eingesetzt.
Sechs Mitarbeitende klagten über Atembeschwerden, diese wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und mittels Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Das Wasserstoffperoxid wurde mit Hilfe von Bindemittel aufgenommen und in Behälter gefüllt. Diese werden durch eine Fachfirma entsorgt.
Unter Leitung des B-Dienstes waren die hauptamtliche Wache, die Löschgruppen Stotzheim, Kuchenheim und Niederkastenholz im Einsatz.