Menu
Abschied vom obersten Dienstherren

Die Feuerwehr Euskirchen hat sich am Abend des 30. Oktober 2020 in einem bewegenden und atmosphärischen Rahmen vom scheidenden Bürgermeister Dr. Uwe Friedl verabschiedet. 

Auf dem Hof der Feuerwache hat der Spielmannszug der Feuerwehr Euskirchen vor einer Aufstellung von einer Vielzahl von Feuerwehrfahrzeugen den musikalischen Rahmen dafür geschaffen, den der Feuerwehr sehr verbundenen obersten Dienstherrn nach 21 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.

Bild: photoupload/reports/20201030-180521.jpg

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie konnte nur eine kleine Abordnung der Feuerwehr dabei sein. Neben dem Leiter der Feuerwehr, Alexander Berger, und seinen beiden Stellvertretern Thomas Smarsly und Markus Neuburg nahmen Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg, Kreisbrandmeister Peter Jonas, Fachbereichsleiter Sacha Reichelt, die stellvertretenden Sachgebietsleiter Florian Struben und Alexander Krüger und der ehemalige Sachgebietsleiter Rolf-Peter Stupp teil.

Im Lichte der Dämmerung vor dem Schein blinkender Blaulichter spielte der Spielmannszug die FC Hymne „Mer stonn zo dir“ und „Du bes die Stadt“. Im Anschluss dieses bewegenden Moments sprach Rolf Stupp als ehemaliger Sachgebietsleiter, der viele Jahre unter der Leitung von Dr. Friedl arbeitete, dass der scheidende Bürgermeister in Verhandlungen und als Vorgesetzter hart, aber in der Sache stets fair gewesen sei.  Kreisbrandmeister Peter Jonas lobte ebenfalls die gemeinsame Arbeit, betonte allerdings, wie schade es sei, dass viele Kameradinnen und Kameraden die Gelegenheit zur Verabschiedung nicht nutzen konnten und sehr gerne doch Teil des feierlichen Rahmens gewesen wären.

Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg bewertete die Zusammenarbeit mit Dr. Uwe Friedl nicht nur als sehr gut, vielmehr unterstrich er, dass der Bürgermeister ein ganz besonderes Verhältnis zur Feuerwehr habe. Der Neubau der Gerätehäuser in Palmersheim und Dom-Esch als auch der Erweiterungsbau für die hauptamtliche Wache fielen in seine Amtszeit. Ferner sorgten die zahlreichen Neubeschaffungen von Fahrzeugen nicht zuletzt dafür, dass die Kreisstadt Euskirchen eine sehr gut ausgestatte Feuerwehr vorhält. Vor diesem Hintergrund hatte die Leitung der Feuerwehr Euskirchen über den Kreisfeuerwehrverband beim Deutschen Feuerwehrverband die Verleihung der Deutschen Feuerwehr Ehrenmedaille an Herrn Dr. Uwe Friedl als Anerkennung für besondere Verdienste für das Feuerwehrwesen beantragt. Bezirksbrandmeister Brandenberg verlieh diese Auszeichnung, die vom Kreisfeuerwehrverband nur einmal jährlich beantragt werden kann, an den scheidenden Bürgermeister. Der Leiter der Feuerwehr, Alexander Berger, ließ es sich zusammen mit seinen beiden Stellvertretern ebenfalls nicht nehmen dem obersten Dienstherrn noch ein ganz persönliches Geschenk der Feuerwehr Euskirchen zu überreichen. Eine Brenntonne ganz im Feuerwehrdesign wird wohl in Zukunft die Terrasse der Familie Friedl schmücken und für Atmosphäre im Herbst sorgen.

Bürgermeister Dr. Friedl selbst war sehr überrascht und freute sich über den Rahmen der Verabschiedung und betonte in diesem Zusammenhang die Herausforderungen der Pandemie. In puncto Zusammenarbeit unterstrich er, dass Rat und Verwaltung genau wüssten, was sie an „ihrer“ Feuerwehr hätten. Die Notwendigkeit einer gut gerüsteten und organisierten Feuerwehr machte er vor dem Hintergrund besonderer Einsätze, wie beispielsweise dem Busunglück auf der BAB 61 im Jahre 2004 oder aber der Explosion einer britischen Luftmine in der Innenstadt im Jahre 2014, deutlich. Dr. Friedl dankte dem Spielmannszug, der durch die musikalische Darbietung seine Verbundenheit mit der Heimatstadt verdeutlichte. Die Ehrung des Deutschen Feuerwehrverbandes habe ihn überwältigt. Gleichwohl machte er deutlich, dass die gute Arbeit im Zusammenspiel mit der Verwaltung zustande komme. Der Feuerwehr wünscht er mit seinem Nachfolger Sacha Reichelt weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

Geschrieben von Pressebeauftragter Feuerwehr Euskirchen - Daniel Schwarz am Montag 9. November 2020

Weitere Bilder zum Bericht: