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Fortbildung zum Thema: Das Zugunglück von Bad Aibling − Erlebnisbericht


Wolfram Höfler Federführender Kommandant a. D. Einsatzleiter der Feuerwehr der Stadt Bad Aibling berichtet am Samstag, 11. November 2017, 9 bis 12 Uhr Euskirchen, Sitzungssaal Kreisverwaltung über den Einsatz

Bild: photoupload/reports/bad-aibling.jpg

Am 9. Februar 2016 stießen auf der Eisenbahnstrecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen zwei Personentriebzüge zusammen. Zwölf Menschen verloren dabei ihr Leben, mehr als 80 weitere wurden verletzt. Ein Gericht verurteilte später den verantwortlichen Fahrdienstleiter zu einer mehrjährigen Haftstrafe, da dieser während des Dienstes ein Actionspiel auf seinem Smartphone gespielt hatte. Dadurch abgelenkt ignorierte er Warnmeldungen und schickte auf der eingleisigen Strecke die beiden Züge aufeinander zu. In der Folge ereignete sich eines der schwersten Bahnunglücke in der bayerischen Eisenbahngeschichte. Dass es nicht mehr Opfer gab, war der Tatsache geschuldet, dass an diesem Faschingsdienstag deutlich weniger Fahrgäste den Zugverkehr nutzten als üblich.
Wolfram Höfler war als Federführender Kommandant Einsatzleiter der Feuerwehr der Stadt Bad Aibling und musste einen der folgenschwersten Einsätze in der Geschichte der Stadtfeuerwehr bewältigen. In seinem packenden Erlebnisbericht schildert er den Einsatzverlauf, vom Eintreffen am Unfallort bis hin zur Nachsorge für die Einsatzkräfte. 
Der Vortrag richtet sich an alle Mitglieder der Feuerwehren, des kreiseigenen Rettungsdienstes, der Hilfsorganisationen sowie die Helfer des Technischen Hilfswerkes im Kreis Euskirchen. Die Teilnahme ist kostenlos; das Tragen von Dienstkleidung ist erwünscht. 

Interessierte Feuerwehrangehörige melden Ihre Teilnahme bitte auf dem Dienstweg über die Löschgruppenführer

Weitere Informationen unter www.kfv-eu.de

Ein Bericht des KFV e.V.

Geschrieben von Kreisfeuerwehrverband e.V. - Peter Jonas am Freitag 6. Oktober 2017