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Hilfsorganisationen aus Euskirchen ziehen an einem Strang

Rund 100 Ehrenamtliche der Euskirchener Hilfsorganisationen waren am dritten Septemberwochenende im Einsatz, um Löschwasser zu pumpen und Arbeiten am Wasser abzusichern.

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Derart viele Kräfte aus unterschiedlichen Organisationen zu führen und über Nacht Verpflegung und Unterbringung sicherzustellen ist eine Herausforderung auch für erfahrene Einsatzleiter. Szenario der zweitägigen Großübung NEPTUN 2017 war ein Großbrand in einem Industriebetrieb. „Das ist eine Situation, in der alle Hilfsorganisationen Hand in Hand arbeiten müssen.“, betont Burkhard Aehlich, Zugführer beim THW Euskirchen und einer der drei Übungsplaner vom THW.
Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu stellen, pumpten Einheiten des Wasserförderungszugs der Freiwilligen Feuerwehr Euskirchen und Mechernich sowie des Technischen Hilfswerks (THW) Wasser aus der Erft über mehrere Kilometer an die fiktive Brandstelle. Ab Einbruch der Dunkelheit leuchtete das THW die Einsatzstelle großflächig aus. Um die rund 100 Einsatzkräfte verpflegen zu können, errichtete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen Bereitstellungsraum. Die Einsatzkräfte des Malteser Hilfsdienstes stellten einen Rettungswagen zur Eigensicherung der beteiligten Helfer und richteten den ersten Anlaufpunkt für alle Einheiten ein. Von hieraus konnten unterstützende Einheiten in den Einsatz entsendet werden und erschöpfte Einsatzkräfte konnten sich während des zweitägigen Einsatzes erholen. Die Einsatzleitung hatte die Freiwillige Feuerwehr Euskirchen, welche durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Euskirchen unterstützt wurde. Schirmherr der Übung war Kreisbrandmeister Udo Crespin.

(Bilder: DRK/Jägersküpper)

Geschrieben von Pressesprecher - Torsten Wanasek am Sonntag 17. September 2017

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